Stephan Weil im Chat
26. October 2012 - Maurizio Andreas CavaliereEnergiewende große Chance für Niedersachsen
Der Spitzenkandidat der SPD in Niedersachsen, Stephan Weil, war am Freitag im Chat auf SPD.de. Viele Menschen wollten wissen, wie seine Pläne für die Zukunft Niedersachsens aussehen. Insbesondere die Energiewende, sowie Bildung und Finanzen standen im Fokus des Interesses. Das vollständige Chat-Protokoll finden Sie hier. [PDF, 241 KB].
Eine der ersten Fragen stellte „Lissy“ zum Thema Studiengebühren. Sie wollte wissen, wie Stephan Weils Pläne zu diesem Thema aussehen. Klare Antwort: „Zum Wintersemester 2014/15 werden wir die Studiengebühren abschaffen.“ Bildung hat für Stephan Weil und die SPD in Niedersachsen höchste Priorität. Auch wenn in wenigen Jahren die Schuldenbremse gelte, seien Investitionen in Bildung unbedingt nötig, betonte Weil. Krippenplätze in ausreichender Anzahl, bessere Qualität in Kitas und Ganztagsschulen stehen für den Spitzenkandidaten der SPD zur niedersächsischen Landtagswahl 2013 ganz oben auf der Agenda.
Gorleben kommt nicht in Frage
Viele Niedersachsen bewegt die Endlager-Suche für den Atom-Müll. „FelixK“ wollte wissen, wie Weil zum Standort Gorleben stehe. „Eine klare Haltung“ habe er da, chattete Weil. Ein Endlager-Standort müsse über jeden Zweifel erhaben sein, deswegen komme Gorleben für ihn nicht in Frage.
„Peter2911“ sorgte sich um steigende Strompreise. Er fragte, weswegen die Energiewende daran Schuld sein soll. Erzeugungsanlagen und Energieleitungen, die für die Energiewende zwingend nötig seien, kosten viele Milliarden, argumentierte Weil. „Um so wichtiger“ sei es, „dass wir beim Energiesparen endlich voran kommen“. Schwarz-Gelb habe hier kein Konzept, was ihm „große Sorgen“ bereite.
Die Energiewende sei aber insgesamt eine große Chance für den Norden Deutschlands, ist Weil überzeugt. Er kündigte an, hier eng mit Torsten Albig, dem Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins, zusammenzuarbeiten.
Das vollständige Chat-Protokoll finden Sie hier. [PDF, 241 KB].