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SPD Bürger-Dialog-Chat
14. January 2013 17:30 - Maurizio Andreas Cavaliere

Ude wirbt für Open Source

Florian Simbeck besuchte Christian Ude beim Chat. (Foto: BayernSPD)

Der Spitzenkandidat der BayernSPD verriet im SPD Bürger-Dialog-Chat, was er in Bayern anpacken will, wenn er Ministerpräsident wird: Studiengebühren abschaffen, Kitas statt Betreuungsgeld, Gemeinschaftsschule statt Schulsterben, Wahlrecht am Gymnasium: 8 oder 9 Jahre, mehr Mieterschutz und öffentlicher Wohnungsbau, Mindestlohn statt Sozialabbau.

Die Fragen im Chat mit Christian Ude am Freitag waren breit gefächert: Was er von Uli Hoeneß halte, wollte etwa User „5858“ wissen. „Als Fußballmanager sehr viel, als politischer Ratgeber eher weniger“, chattete Ude. Obwohl er Hoeneß bereits mehrmals bedeutsame Ehrungen überreicht habe, könne ihm dieser wohl nicht verzeihen, dass er „ein Blauer“ sei. Christian Ude ist überzeugter Anhänger des TSV 1860 München: „Einmal Löwe, immer Löwe“, schrieb er.

Mehr Steuerfahnder für mehr Steuergerechtigkeit

Aber auch ernstere Themen kamen im Chat zur Sprache. So versicherte Christian Ude, dass er auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten fest an der Seite der städtischen Krankenhäuser stehe. Darüber hinaus ist Ude überzeugt davon, dass Bayern mehr Steuerfahnder braucht. Auf eine entsprechende Frage von User „Franke“ antwortete er, dass viele Betriebe „nur alle hundert Jahre mit einer Prüfung rechnen“ müssten. Das rüge der Bundesrechnungshof immer wieder: „Das hat mit Steuergerechtigkeit nichts zu tun“, empörte sich Ude.

Studiengebühren abschaffen

Von nachgelagerten Studiengebühren hält Ude nichts. Er glaubt, dass die Staatsregierung „einfach Schulden auf Berufsanfänger abwälzen“ wolle, „um selber finanziell gut dazustehen“. Die Hochschulen seien davon im übrigen ebenfalls nicht begeistert. Diese würden durch nachgelagerte Studiengebühren nämlich zunächst ein mal „in ein finanzielles Loch“ fallen.

Storchen-Bier in Berlin

Dafür will Ude weiter auf Open-Source-Lösungen bei der IT-Infrastruktur setzen: „Ich bin wirklich stolz darauf, im Stadtrat Open-Source-Lösungen vorgeschlagen zu haben“, chattete er auf eine Frage von User „1893“. Dafür sei die Münchner SPD oft angefeindet worden. Er werbe dafür, dass auch andere Kommunen auf Open Source setzen, so Ude. Leider könne er nicht versprechen, den Umstieg „auf Knopfdruck im Freistaat zu schaffen“. Einfacher wird vermutlich die Umsetzung des folgenden Projekts: Storchen-Bier aus Erlangen soll es in der bayrischen Landesvertretung in Berlin geben, wenn er Ministerpräsident wird.

Das vollständige Chat-Protokoll finden Sie hier [PDF: 227 kb].

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02. December 2012 • 13:19 Antworten

Heinrich I

Wenn ich mich im Kreise meiner Genossen so umschaue frage ich mich wer eigentlich weiß was Open Source ist. Lieber Maurizio lass den Quatsch wir brauchen keinen modernistischen Sprachquark a la USA. Das breitet sich ja allmählich aus wie ein Schneeballsystem und davon haben wir einfach die Schnauze voll.

27. November 2012 • 12:53 Antworten
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Gelöschter Nutzer

*Christian Ude wird Ministerpräsident von Bayern!* Die Chancen standen noch nie so gut und die SPD im Bund und Bayern war noch nie so gut vorbereitet - oder zumindest auf dem sehr guten Weg dahin. * Organisatorisch (Partei), * inhaltlich (Programm) und * personell (Persönlichkeiten) ... ist in den letzten 3 Jahren sehr, sehr viel nach vorne gebracht worden. Dank & Respekt an die SPD-Führung: * Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel, Andrea Nahles, Hannelore Kraft, Olaf Scholz, Manuela Schwesig, Klaus Wowi, Aydan Özoguz, Martin Schulz, Barbara Hendricks. Das 150. Jubiläum Erfolge in Niedersachsen zu beginnen und in Bayern und Bund zu beenden wäre eine großartige und einmalige Sache in der Geschichte der Sozialdemokratie. Danach kann eine erfolgreiche, "sozialdemokratische Zeit " beginnen - mit den geplanten und fälligen sozialen Maßnahmen zum Wohl des Lands & der Menschen.

25. November 2012 • 12:11 Antworten
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Manipu

Christian Ude ist ein sympathischer Mann und wird sicher ein paar Wähler mobilisieren können. Doch wird er eine andere Politik für Bayern machen? Dass für Normalsterbliche in München die Mieten fast unbezahlbar sind und nur noch die Schickimicki sich diese leisten können, hat auch mit der Politik eines Christian Udes zu tun. Man will halt keine "armen Schlucker" in der Weltstadt mit Herz. Man ist stolz auf die kapitalstarken Wohnraumbesitzer und die oft prominenten Mieter. Dass sozial schwache "Ureinwohner" Münchens immer mehr an den Rand und aus der Stadt gedrängt werden. ist für einen "sozialdemokratischen Oberbürgermeister kein Ruhmesblatt.

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raudy

hier hast du recht. da wird sich ein christian uhde noch sehr viel einfallen lassen müssen um dieses blatt mit den mieten wieder umzudrehen. trotzdem hoffe ich auf einen gewinn uhdes damit wir endlich mal ohne csu durchatmen können.

24. November 2012 • 15:12 Antworten

raudy

sehr geehrter herr ude, wir freuen uns wenn sie vielleicht ministerpräsident werden. vielleicht bekommen wir als rentnerehepaar auch eine wohnung in münchen, wax z,zt. ja unmöglich ist.

24. November 2012 • 15:10 Antworten

raudy

freue mich dass endlich mal ein guter kandidat der spd für bayern angetreten ist und wünsche ihm alles alles gute. auch wünsche ich mir dass viele menschen verstehen es muss endlich mal einwechsel her.