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Regierungsprogramm der SPD 2013 - 2017
23. August 2013

Das WIR entscheidet.

Regierungsprogramm 2013-2017
(Foto: SPD)

Einstimmig hat der Bundesparteitag der SPD in Augsburg das Regierungsprogramm 2013 - 2017 [PDF, 1,5 MB] beschlossen. "Wir haben die Kraft. Wir haben die Ideen, unser Land zu verändern", so Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. SPD.de fasst die wichtigsten Inhalte des Programms zusammen.


Wir haben eine Idee von Deutschlands Zukunft: Wir wollen ein erfolgreiches Land, in dem soziales Gleichgewicht herrscht und unsere Gesellschaft so modern ist, dass andere neugierig werden.

Wir wollen ein Land, in dem Wohlstand und Zukunftschancen fair verteilt sind. Ein Land, in dem das wir entscheidet und nicht bloß Gier und Eigennutz. Denn wir sind alle, denen einen gerechte, solidarische und freie Gesellschaft am Herzen liegt. Männer und Frauen, Jung und Alt. Viele haben mit ihren Ideen am Regierungsprogramm mitgearbeitet – im SPD Bürger-Dialog. Wir wollen gemeinsam mehr für unser Land.

Wir wollen ein Land, in dem Hungerlöhne und Armut im Alter zur Vergangenheit gehören. Wer täglich zur Arbeit geht oder wer sein Leben lang geschuftet hat, darf nicht beim Sozialamt betteln müssen, um sich den schmalen Lohn oder die Mini-Rente aufstocken zu lassen. Und ganz wichtig: Mieten, Strom und Heizkosten müssen bezahlbar bleiben.

Wir wollen ein Land, in dem junge Menschen endlich die Chancen bekommen, die sie verdienen: Was Kinder und Jugendliche in ihren Köpfen haben, soll darüber entscheiden, was sie an den Schulen und Universitäten schaffen – und nicht das Bankkonto der Eltern. Aufstieg durch Bildung für alle muss wieder möglich werden.

Wir wollen ein Land, in dem Mütter und Väter die Freiräume bekommen, die sie sich seit langem wünschen. Erfolg im Job und Zeit für Kinder – das darf kein Widerspruch mehr sein. Eltern, die das wollen, sollen sich auf eine gute Ganztagsbetreuung in Kita und Schule verlassen können – in immer mehr Bundesländern sogar kostenfrei.

Die SPD tritt an, Deutschland besser und gerechter zu regieren. Besser, weil die jetzige Bundesregierung zu viele Chancen verspielt, die wir in unser aller Interesse nutzen müssen. Und gerechter, weil der Graben zwischen Arm und Reich bei uns immer breiter und tiefer geworden ist - eine Schieflage, die unseren wirtschaftlichen Erfolg und unsere Demokratie bedroht.

Jetzt herunterladen: Das WIR entscheidet. Regierungsprogramm 2013 - 2017 [PDF, 1,5 MB]

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04. December 2013 • 18:08 Antworten

PeBo

Ich bitte Euch herzlich, dieses Programm enzustampfen. Von Steuergerechtigkeit, Solidarität mit den südeuropäischen Ländern, Erneuerbare Energien, Wegfall des Betreuungsgeldes, Abbau des Lobbyismus u.v.am. ist im Koalitionsvertrag nichts mehr zu finden.

26. November 2013 • 17:48 Antworten

tommy20991

Das Regierungsprogramm ist ein Witz. Ich wähle, bzw habe seid 30 Jahren die SPD gewählt und das war das letzte mal. Es ist so jämmerlich was Gabriel und Konsorten da machen. Die sind nur geil auf ein Minister Posten und ihr alle wisst das. Stoppt Gabriel und alle die in die Minister Posten wollen und seid gegen die Koalition, denn nur das wird die SPD retten. Und Gabriel und Konsorten sind dann endlich weg und wir haben die Möglichkeit mit jungen Menschen, die die SpD vertreten und nicht die Minsterposten, wieder neu an zu fangen. Liebe Genossen, lässt es nicht zu, das die SPD kaputt gemacht wird. Das hat Willy, Helmut etc nicht verdient.. Gruß Thomas

09. November 2013 • 15:28 Antworten

markuspetry@online.de

Wenn das wir entscheidet, müssten nach jetzigem Stand die Koalitionsverhandlungen abgebrochen werden. Es ist nicht erkennbar, dass wichtige Themen umgesetzt werden. Hier wird wieder einmal auf dem Altar der Macht, die Grundwerte der Sozialdemokratie geopfert. Es geht nur um Posten und um Ministerämter, aber nicht um die Interessen der Arbeitnehmer. Themen wie die Bürgerversicherung, Steuergerechtigkeit, Soziale Gerechtigkeit, Ungerechtigkeiten bei Harz 4 und mehr werden nicht mehr angesprochen, nur damit die Verhandlungen mit Merkel und Seehofer nicht ins Stocken kommen. Sollten die Verhandlungen zum Abschluß kommen und per Mitgliederentscheid genehmigt werden, sehe ich die SPD bei den nächsten Landtagswahlen und bei der nächsten Bundestagwahl unter zwanzig Prozent. Denn die, die euch wegen dem wir entscheidet gewählt haben, lassen sich nicht wieder für dumm verkaufen.

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Oswald Hermann Bremer

Ich bereue es heute schon, Herrn Gabriel gewählt zu haben. Bei den nächsten Wahlen kommen meine Kreutze bei den Linken in die 3kreise.

08. November 2013 • 10:35 Antworten

Ingrid Cloyd-Nuckel

Warum habt Ihr den Versuch mit Rot/Rot/Grün nicht gewagt? Inzwischen ist alles zu einem Einheitsbrei verschmolzen. Ich vermisse klarere Strukturen. Geht es dabei nur um Ämterposten? Lasst doch die CDU eine Minderheitsregierung bilden und wagt Euch! Eine Rot/Rot/Grüne Regierung ist mir näher als eine Große Koalition. Eine Große Koalition mit dieser CDU und mit Frau Merkel an der Spitze ist für mich undenkbar!

29. October 2013 • 22:40 Antworten

sabinehenze

Warum denn jetzt eine große Koalition? Geht es denn nur um Ministerämter? Mit dieser CDU sind keine der sozialdemokratischen Ziele, wie sie uns im Wahlkampf versprochen wurden, durchzusetzen. Warum denn nicht mal den Versuch wagen, eine rot/grün/rote Regierung zu bilden. Ich denke, diese drei Parteien stehen sich deutlich näher. Falls das nicht möglich ist, soll doch die CDU mal eine Minderheitsregierung bilden. Dann wäre sie letztlich gezwungen, zur Vernunft zu kommen, um überhaupt etwas durchbringen zu können. Ich bin jetzt seit gut 40 Jahren SPD-Genossin - aber eine große Koalition mit dieser CDU ist für mich undenkbar! Ich wäre dann praktisch politisch heimatlos. Bitte Genossen, tut uns das nicht an!