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Themenwochen "Arbeit, Wirtschaft, Energie"
18. October 2012 - Daniel von Fromberg

Der Mensch, nicht der Markt

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles: Arbeit und Energie sind drängende Probleme (Foto: SPD)

Die Themenwochen „Arbeit, Wirtschaft und Energie“ sind im vollen Lauf. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hat sich in der Werkstatt Bürger-Dialog im Willy-Brandt-Haus mit den Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger auseinandergesetzt. Die wichtigsten Themen : Gerechter Lohn, Energiewende und der Zusammenhalt der Gesellschaft.


Nahles zeigt sich beeindruckt über den Rücklauf zum Bürger-Dialog. Besonders beschäftige die Menschen die Fragen rund um das Thema Arbeit: „Hart arbeiten aber dann am Ende doch nicht genug Geld nach Hause bringen –  das sind bedrückende Sorgen von vielen Menschen.“ Genauso die Frage danach, ob der Markt im Zentrum der Gesellschaft steht oder der Mensch? Für Nahles und die SPD sei klar: Letzteres. Aber das sei leider nicht die Realität.

Gute Arbeit, gerechter Lohn

Eine der eingesendeten Dialogkarten hob Nahles stellvertretend für viele Einsendungen hervor. Bärbel K. aus Berlin hatte geschrieben: „Jeder Mensch sollte die Möglichkeit zum Arbeiten haben, in jeder Phase des Lebens, bis zum Eintritt ins Rentenalter – und eine angemessene Vergütung dafür bekommen.“ Dem könne sie nur beipflichten, so Nahles.

Aber auch die Energiewende beschäftigt die Menschen, gerade angesichts steigender Stormpreise. Dies sei für sozial Schwache ein Problem, so Nahles. Gleichzeitig müsse die Energiewende aber auch vorangetrieben werden.

Zu all diesen und noch viel mehr Themen habe es insgesamt sehr viele Zuschriften gegeben. Nahles lädt weiterhin zum Mitmachen und Mitdiskutieren ein: „Ich würde mich freuen, wenn Sie sich aktiv beteiligen.“

Haben Sie auch eine Anregung, einen Vorschlag oder eine Frage zum Themenbereich „Arbeit, Wirtschaft, Energie“? Machen Sie mit beim SPD Büger-Dialog!

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24. October 2012 • 20:19 Antworten

Georg Schneider

Es ist schön, dass die SPD mit den Bürgerinnen und Bürgern im Dialog bleiben will. Dabei wissen alle, dass Dialoge nur dem Trost dienen. Die Mehrheit will, dass sich etwas verändert. Spürbar! Deswegen ist handeln angesagt. Gerade von Seiten der SPD. Wir alle wissen, dass sich da ohne Regierungsverantwortung nichts bewegt. Ehrlich wäre es jedoch, nach dem Gewinn der Wahl das zu tun, was heute noch nötig erscheint. Ich/ Wir sind gespannt!!!

23. October 2012 • 09:47 Antworten
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Manipu

Die arme Andrea - sie könnte einem Leid tun, wenn sie nicht selbst an ihrer politischen Schizophrenie Schuld hätte. Einerseits will sie sich ihren Nimbus als Linke erhalten und verteidigen, andererseits darf sie sich mit den Seeheimern nicht anlegen - der Karriere wegen. Wenn man fast alle Schröderschen Schandtaten mitbeschlossen hat und bis heute verteidigt, dann wird der rhetorische Einsatz für soziale Gerechtigkeit, jetzt in der Opposition, zu Recht als Heuchelei und versuchten Betrug erkannt. Man darf nicht links blinken und rechts abbiegen - irgendwann krachts.

19. October 2012 • 17:06 Antworten
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wischiwaschi

>>>_Aber auch die Energiewende beschäftigt die Menschen, gerade angesichts steigender Stormpreise. Dies sei für *sozial Schwache* ein Problem, so Nahles._<<< Merkt man im Berliner Schlaraffenland eigentlich noch was man eigentlich so alles für'n Blech daher redet ? Wenn hier einer "sozial schwach" ist, dann ist es die CDUCSUFDPSPDGrüne-Partei. Die Gemeinten haben lediglich wenig bis kein Geld. Die sind immerhin so stark, dass sie sich z.B. ehrenamtlich (Übersetzung für "sozial Starke": Etwas der Ehre wegen ohne Bezahlung zu tun) um die Versorgung von 1,5 Millionen Menschen mit Nahrungsmitteln kümmern müssen, weil die sozial Starken" ihre Arbeit nicht tun. Nicht einmal für 'ne fürstliche Vergütung....sorry.......man spricht ja von Entschädigung.

19. October 2012 • 06:39 Antworten

Oberharzer1963

Tja, bleibt die Frage "Wer hat´s erfunden?" bzw. erst möglich gemacht?

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volkerultes

So wie Frau Nahles sich dazu äußert glaubt sie daran, daß es Ricola erfunden haben muß. Oder etwa nicht? ;-)). Spaß beiseite, da die Situation für viele Betroffene immer ernster wird z.B. Niedriglöhne, drohende Arbeitsplatz- verluste, Altersarmut, nicht mehr bezahlbare Energiepreise etc.. Anscheinend liegt die Priorität beim Bürgerdialog im Einsammeln möglichst vieler Themenkarten, nicht aber in der Lösung der geschilderten Probleme. Oder hat jemand in dem Beitrag einen konstruktiven Lösungsansatz von Andrea gelesen?