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Stephan Weil gewinnt TV-Duell
11. January 2013 - Jochen Wiemken

Stark, überzeugend und kämpferisch

Stephan Weil während des TV-Duells
Stephan Weil hat im TV-Duell klar überzeugt (Foto: dpa)

Mit einer klaren Linie und den richtigen Argumenten zeigte der SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil im TV-Duell zur Wahl, weshalb er der richtige Ministerpräsident für Niedersachsen ist. Gegenüber einem blassen Amtsinhaber zeigte er, wo die Probleme der Menschen liegen  - und will sich kümmern. Am 20. Januar können Sie mit Ihrer Stimme den Wechsel wählen.

Zehn Tage vor der Niedersachsenwahl haben sich die Spitzenkandidaten Stephan Weil (SPD) und David McAllister (CDU) das einzige Live-TV-Duell geliefert.

Souverän und kompetent machte SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil deutlich, dass die Tu-Nix-Regierung Mc Allister In allen zentralen Bereichen versagt hat. Nach zehn Jahren CDU/FDP-Regierung ist das Land im Stillstand erstarrt. Stephan Weil will anpacken und sich um die Probleme der Niedersachsen kümmern:

Bessere Bildung und Chancengleichheit

Niedersachsen ist das Land, in dem Schülerinnen und Schüler es am schwersten haben, den Aufstieg zu schaffen. Niedersachsen ist Schlusslicht bei Kitas, hat zu wenig Kindertagesstätten und Ganztagsschulen, zu wenig Lehrer und treibt junge Menschen durch Studiengebühren an die Hochschulen in andere Bundesländer.

Stephan Weil wirft der CDU/FDP-Landesregierung vor, in der Bildungspolitik zu wenig gemacht zu haben. „Das geht an den Nerv der niedersächsischen Politik“. Der SPD-Spitzenkandidat ist strikt gegen Studiengebühren. „Die Entscheidung, ein Studium anzutreten, darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“. Weil verspricht, die Studiengebühren abzuschaffen. „Ein Symbol für die rückständige Bildungspolitik.“ Zudem will er Ganztagsschulen fördern und Krippenplätze ausbauen. Er verspricht, als Ministerpräsident nicht alles in der Bildungspolitik umzukrempeln. „Wir wollen aber die Qualität verbessern als Partner der Schulen.“ 

Gute Arbeit mit dem Mensch im Mittelpunkt

Während McAllister herumeiert und auf freiwillige Anpassungen der Wirtschaft setzt, wird Stephan Weil konkret: „Es gibt in Niedersachsen zigtausende Menschen, die von ihrer Arbeit nicht leben können.“ Er, der sich als Oberbürgermeister in der Landeshauptstadt den Ruf des Machers erarbeitet hat, verspricht, bei einem Wahlsieg einen festen Mindestlohn „schnellstmöglich“ einzuführen. Auch will er die Vergabe öffentlicher Aufträge an Mindestlöhne koppeln. Wenn es der Wirtschaft gut geht, muss es auch den Menschen gut gehen, so Stephan Weil.

Seriöse Finanzpolitik

Stephan Weil und David McAllister während des TV-Duells
Im TV-Duell schwammig und überheblich: David McAllister (rechts) (Foto: dpa)

Fassungslos wird der Zuschauer, als der Schuldenkönig McAllister mit einem Lächeln ankündigt, einen ausgeglichenen Haushalt anzustreben. Schließlich hat die Landesregierung aus CDU und FDP es geschafft, innerhalb von zehn Jahren die Schulden zwischen Harz und Nordseeküste um 50 Prozent auf die Rekordsumme von rund 60 Milliarden Euro zu erhöhen. Stephan Weil betont, dass die SPD den Landeshaushalt auf einem realistischen Pfad entschulden wird – und die Schuldenbremse einführen wird.

Eines ist nach dem TV-Duell klar: Wer eine bessere Bildungspolitik, gute Arbeit, bezahlbare Energie und viel mehr Familienfreundlichkeit in Niedersachsen will, der muss zur Wahl gehen und Stephan Weil und die SPD wählen.

Dass es am 20. Januar ein ganz enges Rennen wird, machte Stephan Weil zum Schluss des TV-Duells deutlich: „Da kommt es auf jede Stimme an, da kommt es auf Ihre Stimme an! Ich bitte Sie: Gehen Sie zur Wahl und wählen Sie die SPD und wählen Sie mich. Herzlichen Dank!“

Ein klarer Sieger

Ein Schlagabtausch. Zwei Kontrahenten. Und ein klarer Sieger -  so lautet das Urteil der SPD-Spitzenpolitiker:

  • Peer Steinbrück, SPD-Kanzlerkandidat
    „Ganz klar: Stephan Weil war der Bessere im Duell. Ich drücke ihm die Daumen für den 20. Januar.“

  • Hannelore Kraft, NRW-Ministerpräsidentin und SPD-Vize
     „Stephan Weil ist klarer Sieger des heutigen TV-Duells in Niedersachsen. Er überzeugt die Bürgerinnen und Bürger mit einer klaren Linie und den richtigen Argumenten – egal ob Bildung, Umwelt, Energie oder Arbeit. Sympathisch, ruhig und ehrlich. Die Menschen dieses schönen Bundeslandes haben gesehen: Stephan Weil sagt, was er tut und tut, was er sagt. Er ist der Richtige für Niedersachsen!“

  • Sigmar Gabriel, SPD-Parteivorsitzender
    „Das Duell hat gezeigt: Stephan Weil ist der richtige Ministerpräsident für Niedersachsen. Er redet Klartext, ohne populistisch zu werden. Er weiß, was die Menschen in Niedersachsen wirklich bewegt. Er setzt einen klaren Schwerpunkt auf bessere Bildung - bei der Abschaffung der Studiengebühren genauso wie beim Ausbau von Ganztagsschulen und Kitas. Und: Er bringt neue Ernsthaftigkeit in die Politik. Für mich ist er der klare Sieger des Duells."

  • Andrea Nahles, SPD-Generalsekretärin
    „Stephan Weil war stark, überzeugend und kämpferisch. Man merkt, er ist in den Themen drin und kann auf den Punkt argumentieren. Er weiß genau, wo die Probleme der Bürgerinnen und Bürger liegen, die er angehen will. McAllister war dagegen sehr blass und wirkte fast schon genervt. Er wirkte wie der Moderator einer Volksmusiksendung.
 Stephan Weil ist der bessere Ministerpräsident.“

  • Frank-Walter Steinmeier, SPD-Fraktionsvorsitzender
    „Stephan Weil ist für mich der klare Sieger des TV-Duells. Ich kenne ihn lange, mag seine Ernsthaftigkeit und seinen Verzicht auf Inszenierung. Ihm geht es um die Sache, nicht um den Showeffekt. Das hat er einmal mehr im TV-Duell bewiesen. Er war konzentriert, sicher in den Fakten, gleichzeitig souverän und gelassen. Ich kann mir keinen besseren Ministerpräsidenten für Niedersachsen vorstellen.“

  • Thomas Oppermann, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion
    „Stephan Weil ist sehr überzeugend und authentisch aufgetreten. Er war kompetent und hatte die besseren Argumente. David McAllister wirkte eher nervös. Dass er sich nicht entscheiden kann, ob er die FDP nun mit einer Zweitstimmenkampagne unterstützen soll, macht ihm offensichtlich zu schaffen. Stephan Weil konnte vor allem bei den Themen Bildung und Finanzen punkten. Das TV-Duell war für Stephan Weil ein weiterer Etappensieg. Jetzt geht die gesamte niedersächsische SPD mit viel Rückenwind in die letzten Tage des Wahlkampfes.“

  • Torsten Albig, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein
    „Lieber Stephan, Klasse! Bald wird auch bei Euch ein Oberbürgermeister Ministerpräsident! Ich freu mich auf Dich. Dein Torsten Albig“

Flugblatt

Hier finden Sie ein Flugblatt der SPD Niedersachsen [PDF, 587 kb, farbig] oder [PDF, 509 kb, schwarz-weiß]. Am besten ausdrucken und kurz noch den Nachbarn in den Briefkasten werfen.


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Stephan Weil überzeugt bei TV-Duell
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11. January 2013 • 12:02 Antworten

Oberharzer1963

Einem bekennenden "Schröderianer" kann ich meine Stimme leider nicht zukommen lassen, sorry. Diese wird sowohl bei der Niedersachsen - als auch bei der Bundestagswahl die einzige Partei, die tatsächlich noch ur-sozialdemokratische Postionen vertritt, erhalten.