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Bundestagswahlkampf 2013 - Claim der SPD
09. April 2013 - Andrea Nahles

Das WIR entscheidet.

Wahlkampf 2013 - Claim der SPD
(Foto: SPD.de)

Von SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles

DAS WIR ENTSCHEIDET. Das ist der Claim unserer Kampagne zur Bundestagswahl 2013. Deutschland steht vor einer Richtungswahl.

Die SPD tritt an, um besser und gerechter zu regieren als CDU, CSU und FDP. Besser, weil viele Chancen für dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg nicht genutzt werden. Und gerechter, weil das Land ein neues soziales Gleichgewicht braucht. 

„Mehr wir und weniger ich“: Dieses Bild von Peer Steinbrück in seiner Rede beim Parteitag in Hannover  trifft das Lebensgefühl der Menschen und hat uns inspiriert, daraus den Claim unserer Kampagne zu entwickeln. 

Wir werden eine Politik für die Mehrheit der Menschen machen. Wir setzen darauf, dass diese Bundestagswahl durch die Themen, die die Menschen in ihrem Lebensumfeld bewegen, entschieden wird. Und wir vertreten bei vielen dieser Themen die gesellschaftliche Mehrheit: bei der Bürgerversicherung, beim Kita-Ausbau, beim Mindestlohn, bei der Gleichstellung, bei der Zähmung der Finanzmärke, bei der Rente, bei bezahlbarem Wohnraum. 

Das „Wir“ wollen wir auch in den Mittelpunkt unserer Kampagne stellen. Wir gestalten unsere Politik aus der Mitte der Gesellschaft, aus der Mitte des Lebens heraus. Der erfolgreiche SPD-Bürgerdialog war dabei erst der Anfang. In unserer Wahlkampagne setzen wir auf Dialog in Augenhöhe mit den Wählerinnen und Wählern. Wir hören zu, nehmen Ideen auf und erklären, wie wir uns ein gerechteres Deutschland vorstellen. Und wir laden zum Mitmachen ein.

Deshalb entscheidet bei uns das „Wir“.

Andrea Nahles - Videoblog


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18. April 2013 • 14:48 Antworten

HBMännchen

"Wir" bedeutet im Fall der Parteispitze (Steinbrück/ Steinmeier) das es gilt das Parteiprogramm umzusetzen. Glaube ein Zeichen für die Wähler die diesen Agendabefürwortern kaum eine soziale und gerechte Politik zutrauen. Es gilt an Steinbrück und Steinmeier endlich ihre Glaubwürdigkeit nicht durch andersdeutige Reden und Veranstaltungen einzubringen. Die Angst das die Politik eines Kanzles Steinbrück dann ganz anders wäre als es die Parteibasis und der Wähler wünschen liegt noch in der Luft.

18. April 2013 • 14:48 Antworten

HBMännchen

"Wir" bedeutet im Fall der Parteispitze (Steinbrück/ Steinmeier) das es gilt das Parteiprogramm umzusetzen. Glaube ein Zeichen für die Wähler die diesen Agendabefürwortern kaum eine soziale und gerechte Politik zutrauen. Es gilt an Steinbrück und Steinmeier endlich ihre Glaubwürdigkeit nicht durch andersdeutige Reden und Veranstaltungen einzubringen. Die Angst das die Politik eines Kanzles Steinbrück dann ganz anders wäre als es die Parteibasis und der Wähler wünschen liegt noch in der Luft.

14. April 2013 • 16:02 Antworten

Mike

*"Wir"* bedeutet auch, die in Beschäftigung zu bringen, die arbeiten wollen. Nur über Mindestlöhne derer zu reden, die arbeiten, genügt da nicht mehr. Die *hartnäckige Nichteinstellung von älteren Arbeitnehmern *erledigt sich nicht durch ein Antidiskrimierungs-Gesetz und auch nicht dadurch, dass es noch keine Kläger gibt.

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Enemy

Es gibt diese Stellen doch gar nicht. Siehe "Auf einen Blick" "https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Arbeitsmarkt/Erwerbslosigkeit/ArbeitsloseSGB/ArbeitsloseSGBAktuell.html":https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Arbeitsmarkt/Erwerbslosigkeit/ArbeitsloseSGB/ArbeitsloseSGBAktuell.html Die 440.000 (gemeldeten) offenen Stellen beinhalten sogar noch Minijobs und Praktika. Vor Jahren wurden im TV etc., parallel zu den Erwerbslosenzahlen, immer noch die offenen Stellen angegeben. Heute nicht mehr. Warum eigentlich nicht ... ? Der gesamte Arbeits"markt" gehört endlich hinterfragt. Was sind Jobs bei Firmen wert, die hier keine Steuern zahlen, oder Jobs, die nur deshalb existieren, weil sie von Armen in Drittweltländern mit ihrem Leben subventioniert werden ? (Stichwort Textilien etc). Das System ist von Vorgestern. Es ist derzeit nicht nur unsozial, sondern auch weitestgehend unmoralisch.

14. April 2013 • 09:36 Antworten

Garfield

Wen meinen Sie mit "WIR"? Meinen Sie damit Mio. Menschen, die bis dato unter der Agenda 2010 leiden müssen und Mio. von Menschen, die bis dato keine gerechten Lohn bekommen, weil auch die SPD den Art. 4 Nr. 1 der europ. Sozialcharta NICHT beachtet, was mit der Mindestlohnforderung von 8,50 Euro/Std. bewiesen wird, da es ein definierter Armutslohn ist? Meinen Sie damit Mio. von Menschen, die den Euro nicht wollen und eine Haftung für andere Länder und ausländische Banken im geltenden europ. Staatsverbund (mit jeweils souveränen Ländern!) strikt ablehnen? Was kam denn beim SPD-Bürgerdialog zum Erhalt des Euro und der uns von der Politik aufgezwungenen Haftung heraus? Auch *99 Prozent* Zustimmung zum Euro, wie bei der Umfrage der DWN ( http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/09/umfrage-99-prozent-der-deutschen-finden-den-euro-gut/ )? Also: Wen meinen Sie mit "WIR"?