Nachdem nun neue Zweifel aufgetaucht sind, ob der 500.000-Euro-Kredit an Christian Wulff nicht doch vom Unternehmer Egon Geerkens direkt stammt, und nicht von dessen Frau, forderte die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles „reinen Tisch“. Zu dem Privatkredit für Wulff waren am Freitag neue Fragen aufgetaucht. Der „Spiegel“ berichtete, Äußerungen von Geerkens ließen darauf schließen, dass die Geldsumme faktisch doch von ihm gekommen seien.
Die SPD-Spitze erhöht den Druck auf Bundespräsident Christian Wulff, alle Fakten über die Finanzierung seines Hauses in Osnabrück offen zu legen. Die Generalsekretärin Andrea Nahles sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: „Wenn Bundespräsident Wulff das höchste Amt im Staat nicht beschädigen will, muss er jetzt endlich reinen Tisch machen.“ Nahles fuhr fort: „Ein Bedauern reicht nicht, wenn Vorwürfe, wie sie jetzt in den Medien erhoben werden, im Raum stehen.“
Insbesonderen die Bürgerinnen und Bürger hätten ein Recht darauf zu erfahren, in welchem tatsächlichen Verhältnis der damalige niedersächsische Ministerpräsident und heutige Bundespräsident Wulff zu dem Unternehmer Geerkens stand, so Nahles. Das gebiete der Respekt und die Achtung vor den demokratischen Institutionen."Es ist unerträglich, dass ausgerechnet der Bundespräsident durch sein Verhalten die Politkverdrossenheit in unserem Land spürbar vorantreibt", sagte Nahles der F.A.S.












DrHerManSu • 20. December 2011 • 12:36
Liebe Genossinnen und Genossen, wenn Wulff fällt, tut mir den Gefallen und nominiert nicht den Mann für die Nachfolge, der sich über protestierende Bürgerinnen und Bürger lustig macht und deren verständlichen Protest als 'unsäglich albern' verunglimpft hat. Wir stehen in der Verantwortung für unsere Bürgerinnen und Bürger und sollten dies nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die SPD hat bereits genug Vertrauen verloren. Dr. Susanne Hermanns
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