Tausende Globalisierungsgegner, Kirchenvertreter, Gewerkschafter, Politiker, Umweltschützer und Bürgerrechtsgruppen werden von Dienstag an in Brasilien zu einem Sozialforum erwartet. Die bis Sonntag dauernde Konferenz ist an das traditionelle Weltsozialforum angebunden, das 2012 dezentral in vielen Ländern stattfindet. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 30.000 Teilnehmern. Am Donnerstag ist auch Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff dabei.
Die Veranstaltung versteht sich als Gegenkonferenz zum Weltwirtschaftsforum in Davos, das am Mittwoch beginnt. Das Forum steht unter dem Titel "Kapitalistische Krise, soziale und ökologische Gerechtigkeit" und dient auch der Vorbreitung des "People's Summit" in Rio de Janeiro. Dieses Treffen ist im Juni parallel zum UN-Umweltgipfel "Rio+20" geplant, zu dem über 100 Staats- und Regierungschefs erwartet werden.
Das Forum wolle "zentrale Ideen für den dringenden Aufbau einen möglichen neuen Welt sammeln", teilte die in Brasilien ebenfalls vertretene deutsche Abteilung des Attac mit. Auch sollten gemeinsame Forderungen für den "Rio+20"-Gipfel formuliert werden.
(mit dpa)











