Mit deutlichen Gewinnen hat die SPD die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern für sich entschieden. Ersten Hochrechnungen zufolge kommt die SPD mit Ministerpräsident und Spitzenkandidat Erwin Sellering auf rund 37 Prozent. Die CDU hingegen muss herbe Verluste hinnehmen, die FDP fliegt sogar aus dem Landtag.
Der ARD-Hochrechnung nach erzielt die SPD 35,6 Prozent, das ZDF sieht die Partei bei 35,7 Prozent. Damit haben die regierenden Sozialdemokraten die Wahl klar für sich entschieden, legen gegenüber der letzten Wahl im Jahr 2006 über 5 Prozent zu.
Dankte den SPD-Wahlhelfern und den Bürgerinnen und Bürgern für das Vertrauen: Ministerpräsident Erwin Sellering.
(Bild: dpa)
Klar hinzugewinnen können auch die Grünen, die mit rund 8,5 Prozent nun erstmals in den Landtag einziehen. Die Linke bleibt stabil bei über 18 Prozent.
Deutlich Verluste hingegen muss die CDU hinnehmen. Sie kommt nur noch auf etwa 23 Prozent. Die FDP verliert gegenüber 2006 sogar zwei Drittel ihrer Wähler und ist mit unter 3 Prozent nicht mehr im Schweriner Landtag vertreten.
Verloren hat auch die rechtsextreme NPD. Mit rund 6 Prozent wird sie aber weiterhin dem Landtag Mecklenburg-Vorpommerns angehören.
Jubel auch im Berliner Willy-Brandt-Haus kurz nach 18 Uhr.
(Bild: spd.de / Almstedt)
In einer ersten Reaktion versprach der Wahlsieger Erwin Sellering, das ihm und der SPD entgegengebrachte Vertrauen zu rechtfertigen. Mit der NPD müsse man sich auch künftig hart politisch auseinandersetzen - und die SPD werde diese Auseinandersetzung führen. Die SPD werde aber auch dafür sorgen, dass die Wirtschaft wie in der Vergangenheit weiter wächst, dass weiter gute Arbeitsplätze entstehen – auch für den Mindestlohn werde er sich weiter stark machen, kündigte der Ministerpräsident an. Zentrales Thema bleibe auch der soziale Zusammenhalt. Zur Erfolgsbilanz gehöre auch, dass das Land seit fünf Jahren keine neuen Schulden habe aufnehmen können, erinnerte der Sellering.
Der SPD dürften den ersten Prognosen zufolge mehrere Koalitionsoptionen offenstehen. Möglich sind sowohl die Fortsetzung der großen Koalition als auch ein Bündnis mit der Partei „die Linke“.














ManSta • 09. September 2011 • 18:13
Jetzt muss man strategisch Wählen in Rügen, d.h. Leihstimmen für SPD oder Grünen, damit die NPD 1 der 5 Sitze verliert ...und die Grünen 1 mehr bekommen. => http://www.wahlrecht.de/news/2011/landtagswahl-mecklenburg-vorpommern-2011.htm#nachwahl (weiter unten!)
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