Startseite > News > Für Frauen-Quote in Konzernvorständen

Hauptinhalt

News

Übersicht

Icon   Gleichstellung

Für Frauen-Quote in Konzernvorständen

Jochen Wiemken • 13. October 2010

Manuela Schwesig im Gespräch
(Bild: DPA)

Die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in Deutschland entwickelt sich langsamer als in vielen anderen Ländern. In einem aktuellen Ländervergleich des Weltwirtschaftsforums fällt Deutschland auf Platz 13 zurück. Weil insbesondere Frauen in Führungspositionen rar sind, fordert die SPD-Parteivize Manuela Schwesig eine gesetzliche Frauenquote.

Nur 2,5 Prozent aller Vorstandsposten in den 200 größten Unternehmen in Deutschland werden von Frauen besetzt. „Das ist rückständig und schlecht für die Wirtschaft, denn Unternehmen mit Frauen an der Spitze sind erfolgreicher“, kritisierte die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig bereits in der Bild am Sonntag. 

Freiwillige Vereinbarungen nicht zielführend

Schwesig unterstützt die Forderung der Europäischen Union nach einer gesetzlichen Frauenquote für Führungspositionen in Konzernen. Denn „freiwillige Vereinbarungen zwischen Politik und Wirtschaft haben zu nichts geführt. Deshalb brauchen wir eine Frauenquote von mindestens 40 Prozent in den Vorständen und Aufsichträten der großen deutschen Unternehmen.“

Vorbild Norwegen: Frauen in die Aufsichtsräte und Führungspositionen 

Als Vorbild sieht die SPD-Politikerin Norwegen, in dem Unternehmen gesetzlich verpflichtet wurden, die Zahl der Frauen in den Aufsichtsräten zu erhöhen. Dass die Umsetzung dieser Forderung ein Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen in einer globalisierten Wirtschaft ist, stellt auch das Weltwirtschaftsforum fest.

„Die skandinavischen Länder bleiben darin führend, Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern zu eliminieren“, sagte Klaus Schwab, Gründer des Weltwirtschaftsforums.  Er verwies darauf, dass Frauen und Mädchen gleichberechtigt behandelt werden müssen, wenn ein Land wirtschaftlich wachsen soll.

Neben Norwegen, in dem es bereits eine 40-Prozent-Quote für Frauen in Aufsichtsräten gibt, haben Frankreich, Spanien und die Niederlande gesetzlichre Vorgaben auf den Weg gebracht.

Skandinavische Länder weisen größte Gleichberechtigung auf

Das Weltwirtschaftsforum hat in einer aktuellen Studie 134 Länder dahingehend bewertet, wie gut sie ihre jeweiligen Ressourcen und Chancen unter ihrer männlichen und weiblichen Bevölkerung aufteilen. Der Bericht misst das Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern  bei der wirtschaftlichen Partizipation und Chancengleichheit, dem Bildungsniveau, der politischen Teilhabe und in den Bereichen Gesundheit und Lebenserwartung.

Ergebnis der Studie ist, dass die skandinavischen Länder Island, Norwegen, Finnland und Schweden weiterhin die größte Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen aufweisen. Deutschland ist in der internationalen Studie im Vergleich zum Vorjahr von Platz 12 auf Platz 13 zurückgefallen.

BarCamp Frauen am 30. Oktober in Berlin

Wie Gleichstellung in Deutschland wirksam voran gebracht werden kann, ist auch am 30. Oktober in Berlin beim Barcamp Frauen” zentrales Thema: Geschlechterquoten, Frauen als Teilzeitkräfte, allein erziehende Mütter, Frauen zwischen Beruf und Familie, das sind wiederkehrend und kontrovers diskutierte Themen in Deutschland, die auch in dem Veranstaltungsformat, für das die SPD Kooperationspartner ist, diskutiert werden.

Beim BarCamp Frauen kommen Frauen und Männer aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen und in verschiedenen Lebensphasen mit Menschen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. Unterschiedliche Ideen und Visionen werden an einem Tag und an einem Ort zusammengetragen. Die Diskussion miteinander steht dabei im Mittelpunkt – Workshops bieten den Rahmen für eine kreative Atmosphäre, alle Teilnehmenden sind an der Gestaltung des Programms beteiligt.

Inhalt rechte Spalte

 

Hauptinhalt 2

Ausgewählt

Erhard Eppler

Icon „Vaterlandsverrat“ - Wirbel um “Welt“-Kommentar

„Zornausbruch einer Marktradikalen“

Icon Die Union macht einen Vorschlag, den sie hoffentlich nicht ernst meint

Mindestlohn per Tombola

Icon Betreuungsgeld oder Kita-Ausbau

Die Fakten

Icon D64 veröffentlicht Charta zur digitalen Gesellschaft

Netzpolitik muss moderne Gesellschaftspolitik sein!

Beliebt

Frank-Walter Steinmeier, Sigmar Gabriel und Peer Steinbrück

Icon SPD-Positionspapier für Wachstum und Beschäftigung in Europa

Wer sparen will, braucht Wachstum!

Icon Sigmar Gabriel zum Wahlausgang

Politik für die Menschen

Icon NRW-Wahl

Triumph für Rot-Grün!

Icon Kurswechsel der Kanzlerin steht bevor

Merkels Europapolitik ist gescheitert

Interviews

Eltern mit Babyschale

Icon Betreuungsgeld aus arbeitsmarktpolitischer Sicht

"Eltern wollen früher wieder einsteigen"

Icon Frühkindliche Erziehung - Interview mit Katia Saalfrank

"Kinder brauchen sichere, stabile Beziehungen"

Icon Schwesig im Interview zum SPD-Kampagnenstart:

"Für Kitas statt Betreuungsgeld"

Icon Interview mit Aydan Özoguz

„Eine einladende Integrationspolitik ist der richtige Weg“

Reportagen

Kampagne von Francois Hollande

Icon In der Kampagnenzentrale von François Hollande

L'esprit de changement

Icon Drei Köpfe – eine Geschichte

Gerechte Bildung heißt für mich ...

Icon Reportage: Jugend & Politik

Politik ist ja gar nicht so uncool!

Icon Besuch in der "Sozialen Stadt"

Vom Problemkiez zum Wohnzimmer

Eurokrise

Frank-Walter Steinmeier, Sigmar Gabriel und Peer Steinbrück

Icon SPD-Positionspapier für Wachstum und Beschäftigung in Europa

Wer sparen will, braucht Wachstum!

Icon Kurswechsel der Kanzlerin steht bevor

Merkels Europapolitik ist gescheitert

Icon Europapolitik

„Frau Merkel wird sich bewegen müssen“

Icon 1.Mai-Kundgebungen

Hunderttausende fordern Kurswechsel in Europa

Energiewende

Umweltminister Norbert Röttgen und Wirtschaftsminister Philipp Rösler

Icon SPD sieht Industriestandort bedroht

Regierung treibt Solarindustrie in den Kollaps

Icon Ziele der NRWSPD

Dafür steht Hannelore Kraft

Icon NRW

Volle Kraft für NRW

Icon „Denkwerk Demokratie“ veröffentlicht Auftakterklärung

Neues Denken für Politik und Wirtschaft

Gesundheitspolitik

Krankenhauspersonal im OP-Saal

Icon Gesundheitsminister will sparen – vor allem bei den Älteren

Operation Hüfte

Icon Geheimabsprachen bei Medikamentenhandel

Union mauschelt mit Pharma-Lobby

Icon Schwere Vorwürfe der Verbraucherzentralen

Notfallpatient PKV

Icon Nach der Debatte im Bundestag

SPD-Führung zeigt ihre Organspende-Ausweise

Neuer Fortschritt

Arbeiter bauen ein Grüst auf.

Icon OECD-Studie

Wachstum braucht soziale Gerechtigkeit

Icon Neuer Fortschritt

Freiräume in der Rushhour des Lebens

Icon berlin buch battle des vorwärts-Verlags

Den Fortschritt gestalten – aber wie?

Icon Drei Köpfe – eine Geschichte

Energiewende heißt für mich...

Integration und Zuwanderung

Aydan Özoguz

Icon Interview mit Aydan Özoguz

„Eine einladende Integrationspolitik ist der richtige Weg“

Icon Mehr Investitionen: Beschluss zu Bildung und Integration

„Mut und Entschlossenheit“ für Zukunftschancen

Icon 12.01.2012 – Integrationsbericht der Bundesregierung

Integration kommt nur langsam voran

Icon Drei Köpfe – eine Geschichte

Eine vielfältigere SPD heißt für mich ...

Parteireform

Zahlreiche Menschen gehen am 20.12.2008 in Freiburg durch eine Fußgängerzone.

Icon SPD-Regierungsprogramm

Mehr Volksbeteiligung leben

Icon Organisationspolitisches Grundsatzprogramm

Die modernste Partei Europas werden

Icon SPD beschließt Parteireform

„Es ist wieder Zeit für eine Veränderung“

Icon Roter Frauensalon

"Frauen interessieren sich für Politik mehr denn je"