14.11.2009

BUND betont gemeinsame Ziele

Foto: Hubert Weiger © BUND

Sigmar Gabriel will die SPD weiter in die Gesellschaft öffnen. Das heißt für ihn auch, einen engen Dialog, beispielsweise zu Umweltverbänden, zu führen. Ein Gesprächspartner ist der BUND-Vorsitzende Hubert Weigert, der in einem Grußwort auf dem SPD-Parteitag den Ball aufnahm.

Als ein "hoffnungsvolles Zeichen für uns als größten Natur- und Umweltverband" begrüßte der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND), Hubert Weigert, die "überzeugenden Wahl zum neuen Vorsitzenden der SPD". Es war das erste Grußwort des BUND auf einem sozialdemokratischen Parteitag. 

Keinen Zweifel ließ Weigert an der klaren Ablehnung des schwarz-gelben Koalitionsvereinbarungen durch den BUND. Zwar sei der Umweltverband überparteilich, aber mit klarer politischer Positionierung. Und deshalb, so die Forderung, müsse man zusammenarbeiten: Für den Ausbau Erneuerbarer Energien, für eine ökologische Steuerreform und den Schutz des Klimas. Gegen Gentechnik bei Lebensmitteln und gegen den Ausstieg aus dem Atomausstieg. Er sei offen für einen fairen Dialog und einem gemeinsamen Kampf gegen die schwarz-gelben Atom-Pläne, unterstrich der BUND-Vorsitzende. 

In seiner Danksagung begrüßte der neue Parteivorsitzende Sigmar Gabriel die Bereitschaft für eine enge Zusammenarbeit. Die SPD müsse sich wieder stärker auf Willy Brandt und Erhard Eppler und deren umweltpolitische Ideen besinnen. Die SPD-Gliederungen forderte er auf, die Umweltverbände offensiv als Verbündete einzuladen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.
 

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