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Heinemann-Preis

Übersicht

Vorbilder gesucht!

Der Gustav-Heinemann-Preis erinnert an den ersten sozialdemokratischen Bundespräsidenten (1969 bis 1974). Für Gustav Heinemann stand das Grundgesetz mit seinem Angebot an Freiheit und Gerechtigkeit in einem demokratischen und sozialen Rechtsstatt im Mittelpunkt seines Handelns und Denkens. Deshalb wird der Preis auch seit nunmehr 35 Jahren von der SPD immer um den 23. Mai verliehen, dem Tag der Verkündung des Grundgesetzes.

Preiswürdig sind Menschen oder Gruppen, die Bürgertugenden und Überzeugungen, für die Gustav Heinemann eintrat und nach denen erlebte, in Handeln umsetzen.

Es geht um Bürgermut und Zivilcourage

  • im Einsatz für Frieden und Demokratie,
  • im Einsatz für eine menschliche Arbeitswelt.
  • Es geht um Solidarität mit Schwachen, Randgruppen und Minderheiten.

 

Gustav-Heinemann-Preis 2013 ging an die "Dritte Generation Ost"

Die „Dritte Generation Ost“ ist ein Zusammenschluss aus jungen Erwachsenen zwischen 25- und 35-Jährigen, die noch in der DDR geboren wurden, ihre Jugend aber bereits im vereinigten Deutschland erlebt haben. Für ihr Leben prägende Erfahrungen machten sie zur Zeit der Auf- und Umbrüche um das Jahr 1989. Mehr...

Preisträger der vergangenen 35 Jahre sind z.B. die Bundesarbeitsgemeinschaft kritischer Polizistinnen und Polizisten, Friedrich Magirius, das Forum Ziviler Friedensdienst, Peter Eigen mit der Antikorruptionsorganisation Transparency International oder der Jesuitenpater Klaus Mertes - er hatte maßgeblich die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche angestoßen.

Um durch das Akkordion zu navigieren, können die Pfeiltasten genutzt werden, sobald das Akkordion den Fokus erhalten hat.

Die Preisträger der Vorjahre

Die Preisträger der Vorjahre

  • 1977: Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V. für psychisch Kranke, Behinderte und Gefährdete
  • 1977: Deutsche Sektion von Amnesty International
  • 1977: Kurt Scharf, Altbischof
  • 1978: Redaktion von Kennzeichen D
  • 1979: Arbeitskreis für das ausländische Kind e.V. und Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstädter Bürger e.V.
  • 1980: Heinrich Albertz, Pastor und Politiker
  • 1981: Deutsche Gesellschaft für Friedens- und Konfliktforschung
  • 1982: Egon Bahr, Politiker
  • 1983: Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste und Josef Felder
  • 1984: Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen e.V. und Major Helmuth Prieß
  • 1985: Deutsche Sektion von Greenpeace
  • 1986: Käte Strobel, Bundesministerin a.D.
  • 1987: Gebrüder von Braunmühl
  • 1988: Bundesarbeitsgemeinschaft kritischer Polizistinnen und Polizisten
  • 1989: Flüchtlingsbeirat Berlin
  • 1990: Friedrich Magirius
  • 1991: Marie Schlei Förderverein e.V.
  • 1993: Regine Hildebrandt, Politikerin
  • 1994: Schwester Monika Hesse, für ihr Engagement für Berliner Obdachlose; Monika Hauser, Gynäkologin und Gründerin von medica mondiale
  • 1995: Schüler Helfen Leben, Deutsch-polnische Schulpartnerschaft Carl-von-Ossietzky-Oberschule Berlin-Kreuzberg/Liceum Ogolnoksztalcace Now Sol/Lessing-Gymnasium Hoyerswerde
  • 1996: Klaus Staeck, Künstler, und Franziska Hundseder
  • 1997: Forum Ziviler Friedensdienst
  • 1998: Friedhelm Hengsbach
  • 1999: Dr. Hans-Joachim Fliedner, Leiter des Kulturamtes der Stadt Offenburg, a.D.
  • 2000: Ruth Misselwitz, Berlin; Ulrike Poppe, Berlin; Andrea Richter, Weimar
  • 2001: Michael Hugo, Bürgerrechtler, Chemnitz/Weimar
  • 2002: Erhard Eppler
  • 2003: Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz
  • 2004: Lucienne Schmitt und Hans Leyendecker, Journalist
  • 2005: Kein Preis verliehen
  • 2006: Nicole Lüdeking und Jana Böttner
  • 2007: Peter Eigen, Gründer von Transparency International
  • 2008: kein Preis verliehen
  • 2009: Bianca Richter von der Bürgerinitiative "Demokratie anstiften" in Reinhardtsdorf-Schöna und Richard Schröder
  • 2010: Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln
  • 2011: Discover Football und Sonderpreis für die Aktion Zivilcourage
  • 2012: Klaus Mertes, Jesuitenpfarrer
  • 2013: "Dritte Generation Ost"

Das Kuratorium

Das Kuratorium

Dem Kuratorium gehören an:

  • Christina Rau (Witwe des früheren Bundespräsidenten Johannes Rau, Enkelin von Gustav Heinemann)
  • Niels Annen (Mitglied des SPD-Parteivorstands)
  • Franziska Drohsel (ehemalige Bundesvorsitzende der Jusos)
  • Helga Grebing (Historikerin)
  • Peter Heinemann (Jurist, Sohn Gustav Heinemanns)
  • Barbara Hendricks (Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)
  • Eberhard Jäckel (Historiker)
  • Christel Riemann-Hanewinckel (MdB, Parlamentarische Staatssekretärin a.D.)
  • Reinhard Höppner (Ministerpräsident a.D.)
  • Karsten Rudolph (Historiker)
  • André Schmitz (Staatssekretär für Kultur)
  • Jürgen Schmude (Bundesminister a.D.)
  • Inge Wettig-Danielmeier (ehemalige Schatzmeisterin der SPD)
  • Manfred Wichelhaus (Theologe, Schwiegersohn Gustav Heinemanns)
  • und Brigitte Zypries (MdB, Bundesministerin a.D.).

Vorsitzender des Kuratoriums ist Henning Scherf (Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen a.D.).