Matthias Groote
© Matthias Groote

Der ostfriesische SPD-Europaabgeordneter Matthias Groote ist am Montag in Brüssel zum neuen Vorsitzenden des Umweltausschusses gewählt worden. Das EU-Parlament soll künftig eine größere Rolle im Kampf gegen den Klimawandel spielen. Über seine Arbeit in Brüssel berichtet Matthias Groote regelmäßig in seinem Blog.

Am Montag bin ich in Brüssel zum neuen Vorsitzenden des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) des Europäischen Parlaments gewählt worden. Als jüngster Ausschussvorsitzender in Brüssel werde ich das Amt bis zum Ende der Wahlperiode für 2,5 Jahre übernehmen. Im Europaparlament konstituieren sich satzungsgemäß die Ausschüsse in der Mitte der Legislaturperiode neu. Der Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit ist mit 68 Mitgliedern einer der größten Ausschüsse des Europäischen Parlaments und bearbeitet viele Themen, die den Alltag der Bürgerinnen und Bürger in der EU berühren. 

Ich stehe für eine ökologische Industriepolitik mit Augenmaß. Ich trete dafür ein, bei europäischen Umweltvorhaben neben den ökologischen auch die sozialen Folgen zu berücksichtigen. Ich möchte die Barrieren zwischen Umwelt- und Industriepolitik abbauen. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Klimapolitik: der Kampf gegen den Klimawandel. Am Herzen liegt mir vor allem das Thema Luftqualität. Das Ziel meiner Arbeit als Europaparlamentsabgeordneter  ist eine intensive „Klimadiplomatie“. Das EU-Parlament muss künftig eine stärkere Rolle in der Klimapolitik spielen.