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Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus

Bundesvorstand der AG SPD 60plus

Gewählt auf dem Bundeskongress der AG SPD 60 plus vom 31. August bis 1. September 2011 in Berlin:


Angelika Graf, MdB, Bundesvorsitzende:

Angelika Graf, MdB, Bundesvorsitzende AG SPD 60 plus
Geboren am 10.05.1947 in München; geschieden, zwei Töchter. 1966 Abitur am Städtischen Luisengymnasium München; danach Studium der Mathematik und Physik an der TU München. 1971 bis 1976 als Programmiererin bei Siemens und anschließend bei Papierwerke Waldhof - Aschaffenburg in Raubling beschäftigt.

Seit 1977 in der SPD, seitdem u.a. Orts- und Unterbezirksvorsitzende; von 1984 bis 1995 Gemeinderätin in Raubling im Landkreis Rosenheim; 1990 bis 1996 Kreisrätin. Seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages - dort Mitglied im Ausschuss für Gesundheit sowie im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe.

Seit 2005 Landesvorsitzende der AG 60 plus in Bayern und  Landesvorstandsmitglied der BayernSPD. Seit 2007 Mitglied im Bundesvorstand der AG 60 plus. Seit dem 30. August 2011 Bundesvorsitzende der AG 60 plus. Siehe auch www.grafspd.de.

Ich bin in der Arbeitsgemeinschaft 60 plus aktiv geworden, weil ich durch meine politische Arbeit immer mehr die Überzeugung erlangt habe, dass die ältere Generation sich stärker einbringen muss, um nicht überhört und allein gelassen zu werden. Damit ältere Menschen gehört werden und sich in Gesellschaft und Politik vernünftig einbringen können und beteiligt werden, müssen wir uns verstärkt einmischen. Als Bundesvorsitzende sehe ich daher meine Aufgabe in der Vertretung unserer Anliegen in die Partei hinein und nach außen. Ich halte es für dringend erforderlich, dass die Arbeitsgemeinschaft der Seniorinnen und Senioren der SPD ihre Chancen nutzt und die Interessen Älterer in die gesellschaftlichen Debatten einbringt. Und diese Interessen sind beileibe nicht nur in den üblichen Bereichen Gesundheit, Pflege und Rente zu finden, sondern auch zum Beispiel in der Bildungs-, Friedens- oder Umweltpolitik.

Gemeinsam mit dem Bundesvorstand will ich in Zusammenarbeit mit z.B. den Jusos, der AsF, der ASG und der AfA sowie mit den Sozialverbänden gemeinsam gegen Altersarmut, für eine Gesundheitsversorgung für Alle und für eine verbesserte Teilhabe der älteren Generation in allen Bereichen unserer Gesellschaft streiten und kämpfen.


Ruth Brand, stellvertretende Vorsitzende:

Foto Ruth Brand, stellvertretende Bundesvorsitzende der AG SPD 60 plus
Geb. 1928 in Dessau/Anhalt. Schulbesuch u. a. in Stettin, Schwedt/Oder, Berlin, Aurich/Ostfriesland.
Nach dem Abitur Tätigkeiten als Auslandskorrespondentin und Sachbearbeiterin u. a. in Bremen, Brüssel und Washington, D. C.
Rückkehr nach Deutschland, Heirat, 2 Kinder, Gründung einer Hausaufgabenhilfe in Bergisch Gladbach-Bensberg, Studium in Köln mit Abschluss Diplom-Pädagogin.
Tätigkeit als Referentin für Familienpolitik und Abteilungsleiterin Internationales bei Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, Bonn. U. a. Mitarbeit in der Nationalen Armutskonferenz und dem Europäischen Netzwerk gegen Armut und Ausgrenzung, zeitweise als Vorsitzende. Lehraufträge an den Universitäten Marburg und Köln.
Rente mit 67; Wahl zur ehrenamtlichen Sprecherin des Deutschen NRO-Forums Weltsozialgipfel und Mitglied der deutschen Delegation zur Vorbereitung und Durchführung der UN-Nachfolgekonferenz.
SPD-Mitglied seit 1968. Stv. Bundesvorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus. Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) und von deren Dachorganisation AGE Platform Europe. 25 Jahre Kreistagsabgeordnete im Rheinisch-Bergischen Kreis.
Mein besonderes Engagement gilt der internationalen Vernetzung und der Stärkung des sozialen Zusammenhalts. Aktuell beschäftige ich mich - jeweils als Stv. Vorsitzende der jeweiligen Fachgremien von BAGSO und AGE - mit Fragen der sozialen Sicherheit und insbesondere Rentenpolitik auf EU- und nationaler Ebene.


Peter Schöbel, stellvertretender Bundesvorsitzender:

Foto Peter Schöbel, stellvertretender Bundesvorsitzender der AG SPD 60 plus
Geboren am 10. Juni 1941 in Braunschweig, verheiratet, zwei Kinder,
Nach Schule und Lehre zum Kraftfahrzeug-Mechaniker, Studium BWL und
Maschinenbau.
Vertriebsbeauftragter für Lastkraftwagen und Omnibusse der Firma Büssing in Hessen, später Wechsel in eine Sondermaschinenfirma mit Schwerpunkt Berg- und Tunnelbau.

Politische Tätigkeiten:
Stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender, Beisitzender im Unterbezirk, Mitglied im Bezirksvorstand Hessen-Süd, UB- Vorsitzender der AG 60Plus, Bezirksvorsitzender der AG 60plus Hessen-Süd, Stadtverordneter in der Kreisstadt Hofheim am Taunus.

Gesellschaftliche Aktivitäten:
Mitglied in Organisationen und Vereinen z.B. Senioren-Nachbarschaftshilfen, AWO, Städtepartnerschaften.
Meine Aufgaben als stellvertretender Bundesvorsitzender der AG 60Plus sehe ich darin den Themen -Altersarmut, Wohnen im Alter, Gesundheit und Pflege- die Nachhaltigkeit in der politischen Diskussion zu verschaffen, die notwendig ist.
Dazu werde ich Kontakte zu allen Organisationen aufnehmen, die in der Gesellschaft auf diesen Gebieten vorhanden sind.


Lothar Binding, MdB, Beisitzer:
www.Lothar-Binding.de

Foto Lothar Binding, Beisitzer im Bundesvorstand der AG SPD 60 plus

Beruf: Starkstromelektriker / Mathematiker
Geburtsdatum:
1. April 1950
Verheiratet mit Angelika, geb. Wagner, Mathematikerin;
zwei Kinder: Jonas (1982) und Markus (1984)
Bis 1998:
Wissenschaftlicher Angestellter am Rechenzentrum der Universität Heidelberg, Aufgabenschwerpunkt: Planung, Aufbau und Betrieb von lokalen Netzen und Hochgeschwindigkeitsnetzen für Datenverarbeitung.
Seit 1998:
Mitglied der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag; Mitglied im Finanzausschuss, Stellvertretender Sprecher der AG Finanzen der SPD-Fraktion; Mitglied im Haushaltsausschuss - Berichterstatter für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ)
Seit 2009: Landesvorsitzender der AG SPD 60 plus Baden-Württemberg

Mir kommt es darauf an, den ganzen Menschen in den Blick zu nehmen - in seiner Familie, mit seinem Beruf bzw. seiner beruflichen Erfahrung, in seiner Freizeit, mit seiner Sexualität, mit seinem Alter, seinen Ängsten, seinen Freuden, Hoffnungen... Ob Sozialpolitik, Wirtschafts- und Finanzpolitik, Kultur- oder Infrastrukturpolitik - jedes Politikfeld wird berührt, wenn wir den ganzen Menschen in den Mittelpunkt rücken und ihn nicht reduzieren auf sein Alter, sein soziales Umfeld oder seine Spezialinteressen. Ein jugendlicher Umweltpolitiker ist sowenig erst jung und dann Umweltpolitiker, wie ein älterer Umweltpolitiker zuerst älter und dann Umweltpolitiker ist. Das Wesentliche ist, dass sich beide um Umwelt und Natur kümmern und sich so in einem Zukunftsthema treffen, selbst wenn sich die Sichtweisen, die Blickwinkel unterscheiden mögen.

Natürlich kennt jede Alterskohorte spezielle Problemstellungen besonders gut. Sie bestimmen einen wichtigen Teil ihres Engagements, sind dabei aber immer in gesamtgesellschaftliche Problemstellungen eingebettet. Für die AG SPD 60 plus denke ich etwa an Fragen im Zusammenhang mit Prävention im Gesundheitssystem und mit Versorgung, z.B. durch ambulante Dienste und Angehörige, die Altenpflege, die Geriatrie, die Gerontopsychiatrie, ich denke an Rehabilitation, aber auch an Sozialhilfe, an Sozialarbeit, an Mieter- und Verbraucherschutz, an Versicherungssysteme und insbesondere an die staatliche Infrastruktur- und Sozialplanung. Und weil mein beruflicher Schwerpunkt auf der Finanzpolitik liegt, denke ich natürlich an die Bankvorstände, die wir zur Rechenschaft zu ziehen haben, aber ebenso an ein gerechteres Steuersystem, an die Bekämpfung von Steuerhinterziehung oder auch z.B. an den vorsichtigen Umgang mit Subventionen und an die Staatsverschuldung.

Norwin Dorn, Beisitzer:

Foto Norwin Dorn, Beisitzer im Bundesvorstand der AG SPD 60 plus

Alter: Jahrgang 1936
Berufe:
Chemiefacharbeiter
Diplom Chemiker
Patentingenieur

Gesellschaftliche Tätigkeit:
• Landesvorsitzender der AG 60plus Sachsen-Anhalt
• Vorsitzender der Stadtseniorenvertretung Halle/Saale e.V.
• Vorsitzender im AWO Ortsverein Halle/ West
• Vorsitzender der AG 60plus im SPD Stadtverband Halle

Inhaltliche Arbeit:

  • Koordinierung der verschiedenen altersrelevanten und sozialen Gruppierungen in der Stadt Halle und Vertretung gegenüber der Stadtverwaltung durch Stadtseniorengespräche, Einbindung der Bereiche Wohnungswirtschaft, Kultur, Gesundheitswesen, Polizei zu Sicherheit im Alter,  etc.
  • Verbindung zu Jusos, Arbeiterwohlfahrt, Gewerkschaftssenioren
  • Öffnung der AG 60plus in das gesellschaftliche Umfeld (durch Veranstaltungen und Besuche in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Seniorenbetreuung, in Unternehmen und Kultureinrichtungen
  • Kooperation mit Kommunal- und Landtagsfraktionen


Heidemarie Fischer, Beisitzerin:
Foto: Heidemarie Fischer, Beisitzerin
Geboren 1944 in Berlin habe ich eine Ausbildung bei der BfA als Sozialversicherungsfachangestellte absolviert. Nach einem Wechsel zum Bundesinstitut für Berufsbildung, einer beruflichen Pause ( Geburt einer Tochter) und dem Wechsel in die Politik, habe ich 16 Jahre als Mitglied des Abgeordnetenhauses meinen Wahlkreis im Wedding für die SPD erfolgreich vertreten.
Mein Schwerpunkt war die Innere Sicherheit.
Seit über 30 Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen der  Gesellschaft, hauptsächlich  in der Arbeiterwohlfahrt. Zur Zeit als stellvertretende Landesvorsitzende.
Um die Mitbestimmung  der Senioren und Seniorinnen in der Gesellschaft weiter voranzubringen, habe ich in den letzten fünf Jahren als Vorsitzende in der Landesseniorenvertretung Berlin ehrenamtlich gearbeitet.
Das Mitspracherecht und die Belange meiner Generation möchte ich stärker in Politik und Gesellschaft einbringen. Es gibt zur Zeit nur zwei Bundesländer, wo dies durch ein Gesetz geregelt ist.
Auch die Situation älterer Menschen in Großstädten  beschäftigt mich sehr. Der "Demographische Wandel", der sich für viele Senioren und Seniorinnen in Form von Vereinsamung und Altersarmut in den nächsten Jahren weiter auswirken wird, muss durch Unterstützung in Bereichen Wohnen und Infrastruktur vorangebracht werden.
Die Vernetzung mit Gewerkschaften und Sozialen Verbänden ist zum Erreichen dieser Ziele unerlässlich.

 

Reinhold Hemker, Beisitzer:

Foto Reinhold Hemker, Beisitzer im Bundesvorstand der AG SPD 60 plus
Wie schon in den 2 Jahren nach meiner Wahl in den Bundesvorstand im August 2009 möchte ich wieder verantwortlich tätig sein, bei der Vorbereitung und Durchführung von Zukunftswerkstätten zu zentralen Themen, wobei die Besinnung auf die eigenen Kräfte und Kompetenzen mit Einsatz von jungen Moderatoren eine besondere Funktion haben soll.
Ferner möchte mich weiterhin für die Stärkung unserer Kulturarbeit unter Einbeziehung der Inhalte des neuen Vorwärtsliederbuchs mit den in den Liedern angesprochenen Themen wie Freiheit, Solidarität, Gemeinschaft, Krieg, Frieden, etc. einsetzen. Teile davon können auch bei den Zukunftswerkstätten zum Tragen kommen.
Auch möchte ich mich für die Konkretisierung des Grundwertes und der Zielorientierung internationale Solidarität unter Einbeziehung einer Partnerschaft mit Helpage einsetzen und dabei an die Erfahrungen bei den Bundeskonferenzen anknüpfen.
Bei der Vernetzung unserer Arbeit würde ich gerne als Kontaktperson zu den Kirchen und Sportverbänden tätig sein. Die weiteren Kontakte ergeben sich aus den inhaltlichen Schwerpunkten.


Jürgen Rischar, Beisitzer:

Foto Jürgen Rischar, Beisitzer im Bundesvorstand der AG SPD 60 plus
Geboren am 2. April 1944 in Saarbrücken, verheiratet.
Mitglied der SPD seit 1968, seit dem in vielen Funktionen tätig. u.a. als Ortsvereinsvorsitzender, Unterbezirksvorsitzender und Mitglied des Landesvorstandes.
Von 1980 bis 2000 Mitglied des Saarländischen Landtages, u.a. als Vorsitzender des Innenausschusses und Vorsitzender des Haushaltsausschusses.
Landesvorsitzender der AG 60 plus Saarland.
Seit Jahren auch tätig im Technischen Hilfswerk. Mitglied im Präsidium der THW-Bundesvereinigung und Mitglied des Kuratoriums der THW-Stiftung.

Schwerpunkte im Bundesvorstand 60 plus:

Weiterbildung
Lernen ist der beste Garant für Wohlstand, Gesundheit, sozialen Zusammenhalt und Zufriedenheit. Gelernt wird nicht nur an Schulen und Hochschulen, sondern auch in Vereinen, politischen Organisationen, in der Familie und im Gemeinwesen. In Zukunft werden wir mehr, länger und auch anders lernen müssen. Dabei kommt der Erwachsenenbildung ein besonderer Stellenwert zu und da haben wir noch einigen Nachholbedarf.

Miteinander der Generationen:
Unsere Gesellschaft ist dauerhaft auf das Miteinander der Generationen angewiesen, und zwar in allen Bereichen. Für die Solidarität der Generationen und die gegenseitige Akzeptanz über Altersgrenzen hinweg ist deshalb von großer Bedeutung, dass die Dialogfähigkeit zwischen den Generationen erhalten bleibt und wenn möglich und notwendig verbessert wird.


Gesche Peters, Beisitzerin:

Foto Gesche Peters, Beisitzerin im Bundesvorstand der AG SPD 60 plus

Jahrgang 1943
vier Kinder, verheiratet mit einem dänischen Bildhauer.
Lebt und arbeitet in Schleswig-Holstein und in Dänemark.
Selbstständige Tätigkeit im Kulturmanagement.
Bearbeitet zur Zeit das  Projekt " Dem Alter eine Zukunft geben".

Seit 25 Jahren Mitglied der SPD.

Ich möchte der sozialen Gerechtigkeit eine Stimme geben. Lebendige Parteiarbeit als Aufgabenstellung für mehr Lebensqualität in einer Gesellschaft des langen Lebens.

Schwerpunkte:

  • Aktives Alter zu fördern.
  • Im Gesundheitswesen Ausbau der Prävention.
  • Teilhabe am Arbeitsleben.
  • Anpassung des Arbeitsumfeldes an eine älter werdende Gesellschaft.
  • Zukunftsfähigkeit des Rentensystems
  • Vermeidung der Altersarmut.
  • Ein lebensbegleitendes Lernen und kulturelle Angebote, um eine Ausgrenzung zu vermeiden.


Ehrenvorsitzende:
Otto Graber
Erika Drecoll