Die sächsische Regierung will in Kürze den neuen Doppelhaushalt 2011/2012 beschließen. Es drohen drastische Kürzungen im Bereich der Gleichstellung von Frau und Mann im Einzelplan des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucher-schutz. Bis zu 75 Prozent des Gleichstellungsetats drohen ersatzlos wegzufallen. Unter anderem soll der Landesfrauenrat Sachsen institutionell gar nicht mehr gefördert und quasi abge-wickelt werden. Sämtliche Gespräche, Demos, Anhörungen - alles für die Katz.
Daher wurde ein Online-Aufruf "Keine Kürzung bei der Gleich-stellung" gestartet.
Der Aufruf kann ab sofort unter http://www.pro-gleichstellung-in-sachsen.de/ mitgezeichnet werden. Zusätzlich zur Mitzeichnung bitten die Sächsinnen euch, den Aufruf weiterzuverbreiten.
Der Artikel von Doro Marth dient euch zur Information, er ist in der Dezember-Ausgabe des Vorwärts erschienen.
Bei Fragen wendet euch bitte an Eva Brackelmann aus Leipzig (eva.brackelmann@gmx.de) oder an Doro Marth aus Dresden (Doro.Marth@gmx.de).