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Corona - alles, was du wissen musst.

Banner: Aktuelle Informationen zu Corona

Die wichtigsten Maßnahmen, Informationen und Tipps im Überblick – ständig aktualisiert.

Foto: Olaf Scholz
dpa

Olaf Scholz: „Starke europäische Antwort“

10.04.2020


Zusammenhalten – für Europa, gegen das Virus

Klares Zeichen europäischer Solidarität im Kampf gegen die Corona-Krise: Eine halbe Billion Euro stehen als gemeinsame europäische Antwort für Gesundheit, Arbeitnehmer, Unternehmen und Staaten bereit. „Heute ist ein großer Tag europäischer Solidarität und auch Stärke“, sagte Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz nach der Einigung der EU-Finanzminister am späten Donnerstagabend. Jetzt weiterlesen.

09.04.2020

Schon 80 000 Online-Anträge auf Notfall-Kinderzuschlag

Egal, ob in Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit oder Selbstständigkeit: Wenn das Einkommen nur für sich selbst, aber nicht für die gesamte Familie reicht, können Eltern seit 1. April leichter einen Kinderzuschlag bekommen. Und zwar bis zu 185 Euro pro Monat und Kind. Jetzt in der Krise wird dabei nicht das Einkommen aus den letzten sechs Monaten geprüft, sondern nur das vom letzten Monat.

Fast 80.000 Online-Anträge sind auf die Familienleistung bereits eingegangen, sagte Familienministerin Franziska Giffey am Donnerstag. Der Notfall-Kinderzuschlag komme „bei den Eltern an“. Viele Beschäftigte in den Familienkassen arbeiteten jetzt mit Hochdruck daran, dass die Familien schnell die Unterstützung erhielten, so Giffey.

Jetzt den Anspruch checken auf: www.kinderzuschlag.de

Und den Antrag stellen auf: www.kiz-digital.de

Banner: Gemeinsam gegen Missbrauch - kein-kind-alleine-lassen.de
UBSKM

09.04.2020

Soforthilfe: Jetzt kein Kind alleine lassen

Die neue Webseite www.kein-kind-alleine-lassen.de bietet von Gewalt bedrohten Kindern in der Corona-Krise schnellere Hilfe und soll Erwachsene zu mehr Wachsamkeit bewegen. Auf der Seite können sich Kinder und Jugendliche, die von familiärer oder sexueller Gewalt bedroht sind, Direkthilfe etwa per Chat holen. Es gibt zudem eine anonyme Telefon-Hotline (0800-2255530) und die Kontaktdaten von Beratungsstellen.
Zudem stehen Flyer und Material zum Teilen in Sozialen Netzwerken bereit sowie Tipps, wie man sich bei einem Verdacht auf sexuelle und andere familiäre Gewalt im Umfeld verhalten sollte.

Ausflüge in Corona-Zeiten: Wo kann ich an Ostern noch hin?

Sind am Osterwochenende ein Ausflug an die Küste oder ein Verwandten-Besuch erlaubt? Welche Regeln gelten in den Bundesländern? Ein Überblick.

Saskia Esken setzt auf freiwillige Corona-App

Die in Europa entwickelte Smartphone-Technologie zur Eindämmung der Corona-Epidemie soll bald nach Ostern zur Verfügung stehen. SPD-Chefin Saskia Esken setzt große Hoffnungen in die Corona-App, warnt im "ntv Frühstart" aber vor einer verpflichtenden Nutzung. „Wenn wir solche Dinge für verpflichtend erklären, dann verkehren wir den Effekt ins Gegenteil“, sagte Esken. „Dann vermitteln wir Angst, dann vermitteln wir auch, dass niemand mehr frei über sein Leben entscheiden kann.“ Eine freiwillige Nutzung sei besser. Zudem könnten die Menschen nicht dazu gezwungen werden, ihr Handy bei sich zu tragen - auch wenn die Installation einer App zur Pflicht gemacht würde. „Wir wollen keinen Überwachungsstaat.“

08.04.2020

SPD strebt wegen Corona-Kosten Verzicht der Diätenerhöhung an

Die SPD-Bundestagsfraktion will wegen der enormen Kosten der Corona-Krise auf die Diäten-Erhöhung verzichten. „Wenn alle sich in der Corona-Krise einschränken müssen, ist die geplante Diätenanpassung unpassend. Wir streben einen Verzicht auf die diesjährige Erhöhung an“, sagte SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich am Mittwoch.

Es habe darüber bereits in der vergangenen Woche Gespräche unter den Fraktionen gegeben, sagte Mützenich. „Ich bin zuversichtlich, dass wir hier in Kürze eine gemeinsame Lösung finden werden.“

Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios haben auch Linke, FDP und Grüne Zustimmung für die Pläne signalisiert. Die Union sei noch zurückhaltend, aber gesprächsbereit.

Foto: Ein Apotheker hält eine FFP2 Atemschutzmaske
dpa

Wie läuft die Großoperation Masken-Nachschub?

Im Kampf gegen das Coronavirus benötigt vor allem das medizinische Personal Schutzmasken. Deutschland kann in dieser Woche mit der Lieferung von insgesamt 40 Millionen Schutzmasken rechnen, so viel wie in den letzten beiden Wochen zusammen.Wir erklären, wie die Bundesregierung die Lieferungen sichert - und auch den Transport. Jetzt weiterlesen.

„Sofortprogramm für die Zukunft Europas schnell umsetzen!“

Noch steht das milliardenschwere Corona-Rettungspaket der Europäischen Union (EU) nicht. Bundesfinanzminister Olaf Scholz geht aber von einer Einigung am Donnerstag aus. „Ich glaube, das kann man schaffen.“ SPD-Chef Norbert Walter-Borjans und SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich appellieren an die Niederlande, ihre Blockade zu beenden. Jetzt weiterlesen.

Die Versorgung sicherstellen

Die Bundesregierung nimmt für drei Monate befristet Ausnahmeregelungen im Arbeitszeitgesetz vor, um in der Corona-Krise in Notsituationen die Versorgung sicherzustellen. Sie dürfen nur im Notfall genutzt werden und beschränken sich auf eng begrenzte Tätigkeiten. Es geht darum, systemrelevante Bereiche wie die öffentliche Sicherheit und Ordnung, das Gesundheitswesen und die pflegerische Versorgung, die Daseinsvorsorge und die Versorgung der Bevölkerung mit existenziellen Gütern im Interesse aller zu garantieren. Um welche Ausnahmeregelungen geht es? Für wen gelten die Ausnahmeregelungen?

Foto: Nutzerin hält Handy mit Coronavirus-App in den Händen
dpa

Corona-Datenspende-App: mit nur wenigen Klicks helfen!

Hände waschen, Abstand halten, Daten spenden

Das Robert Koch-Institut (RKI) will mit Hilfe von Fitness-Armbändern und Smartwatches frühzeitig Symptome einer Coronavirus-Infektion erkennen und die geografische Ausbreitung erfassen. Dafür veröffentlichte das RKI am Dienstag die App „Corona-Datenspende“, die auf Daten aus den Geräten zugreifen kann. Bisher haben sich 50 000 Nutzerinnen und Nutzer registriert. Das Institut freut sich über eine „überwältigende Resonanz“. Jetzt mitmachen!

Blutspenden sind weiterhin nötig und möglich!

Die Blutspendedienste appellieren an alle, die gesund sind und sich in den letzten Wochen nicht in Risikogebieten aufgehalten haben, weiterhin regelmäßig zur Blutspende zu kommen. Ihre Blutspenden werden gerade in schwierigen Zeiten dringend benötigt. Weitere Informationen beim Deutschen-Roten-Kreuz.


Foto: Franziska Giffey
dpa

Franziska Giffey: „Angebot, um Menschen zusammenzubringen“

07.04.2020

Neue Plattform hilft bei Vermittlung: Freiwillige helfen jetzt

Viele Freiwilligendienstleistende möchten sich engagieren, auch wenn ihre Einsatzstellen gerade geschlossen sind. Viele gemeinwohlorientierte Einrichtungen suchen aufgrund der Corona-Pandemie Freiwillige. Familienministerin Franziska Giffey bringt mit einem neuen Online-Angebot beide Seiten leichter zusammen. Jetzt weiterlesen!

Foto: Olaf Scholz, links im Hintergrund Peter Altmaier
dpa

Vizekanzler Olaf Scholz: Sehr sehr rasche Unterstützung für Mittelstand

06.04.2020

Mittelstand bekommt Schnell-Kredite


Die Bundesregierung legt bei der Unterstützung für Firmen noch einmal massiv nach. Vor allem mittelständische Unternehmen kommen jetzt schneller und einfacher an Kredite, um Arbeitsplätze und ihre Existenz zu sichern. Man wolle sicherstellen, dass kleine und mittlere Betriebe „durch die schwierige Zeit kommen“, sagte Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz. Jetzt informieren!

Zwei Wochen Quarantäne bei Rückkehr nach Deutschland

Wer nach mehrtägigem Aufenthalt im Ausland wieder zurück nach Deutschland will, soll künftig zwei Wochen in Quarantäne gehen. Das hat das sogenannte Corona-Krisenkabinett am Montag den Bundesländern empfohlen. Reisende dürfen nur noch aus einem triftigen Grund nach Deutschland kommen. Grundsätzlich sind demnach Einreisen aus Drittstaaten nur noch in ausgewählten Fällen zulässig, die Reisenden werden an den Grenzen kontrolliert.

Über EU-Bürger*innen oder langjährig in Deutschland lebende Personen hinaus gibt es Ausnahmen für medizinisches Personal, Pendler, Diplomaten und weitere Personengruppen. Für Pendler sowie Geschäftsreisende und Servicetechniker, die für wenige Tage beruflich ein- oder ausreisen müssen, wird dem Beschluss zufolge keine Quarantäne angeordnet.

Aufbau eigener Kapazitäten für Schutzkleidung

Um Deutschland unabhängiger vom Weltmarkt zu machen, will die Bundesregierung die Produktion von Schutzmasken und Schutzkleidung für Ärzte und medizinisches Personal in Deutschland fördern. Dazu wird im Bundeswirtschaftsministerium ein eigener Stab eingerichtet.

Foto: Saskia Esken
dpa

Saskia Esken: „In Deutschland ist alles soweit vorbereitet“

Saskia Esken: Kinder aus griechischen Flüchtlingslagern holen

Die Situation in Flüchtlingslagern auf den Ägäis-Inseln ist ohnehin schon katastrophal. Wenn das Coronavirus sich dort ausbreitet, droht noch Schlimmeres. Deutschland und andere EU-Länder wollen Kinder aufnehmen – SPD-Chefin Saskia Esken macht jetzt Druck.


Norbert Walter-Borjans: „Wir alle profitieren von Europa“

SPD-Chef Norbert Walter-Borjans spricht sich für schnelle Hilfen innerhalb der Europäischen Union aus. Weil sich bei den gemeinsamen Anleihen, den sogenannten Corona-Bonds, in Europa keine schnelle Lösung andeute, schlägt er ein „pragmatisches Vorgehen“ im Rahmen des europäischen Stabilitätsmechanismus vor. „Das bringt schnell die dringend benötigte Liquidität“, sagte er in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit mehreren italienischen und spanischen Zeitungen. Das Interview im Wortlaut.

Heiko Maas: Gigantische Rückholaktion

04.04.2020

Rund 200 000 Deutsche aus Ausland zurückgeholt

Herzlich willkommen zu Hause! Knapp drei Wochen nach Beginn der Luftbrücke der Bundesregierung sind 200 000 wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandete Deutsche wieder zu Hause. „Das war nicht immer einfach und hat stellenweise etwas geruckelt, wie man es in dieser schwierigen Zeit auch erwarten kann“, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas am Samstag. „Doch auf diese Leistung können alle Beteiligten stolz sein.“ 40 000 Reisende aus Deutschland sind immer noch im Ausland und warten auf ihre Rückreise. Maas versprach ihnen, dass die Regierung sich auch um sie kümmern werde. „Wir bleiben am Ball!“
Weitere Informationen des Auswärtigen Amts.

03.04.2020

Danke an Corona-Helden: Prämien bis 1500 Euro steuerfrei

Beschäftigte, die wegen der Corona-Krise eine Prämie von ihrem Arbeitgeber bekommen, müssen darauf keine Steuern zahlen. Das gilt für Sonderzahlungen und Sachleistungen bis zu 1500 Euro. Voraussetzung ist, dass die Prämien zwischen dem 1. März und dem 31. Dezember 2020 zusätzlich zum normalen Arbeitslohn ausgezahlt werden. Die Hilfen bleiben auch in der Sozialversicherung steuerfrei.

„Freundliche Worte an der Ladentheke und Beifall für das medizinische Personal sind ein schöner Ausdruck unserer Verbundenheit in dieser schweren Zeit. Aber wir wollen mehr tun, um die Helferinnen und
Helfer angemessen zu würdigen“, sagte Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz. „100-prozentigen Einsatz in dieser Zeit wollen wir 100-prozentig belohnen.“

Foto: Junger Mann telefoniert mit Smartphone
dpa

Es gibt viel Hilfe und Unterstützung in der aktuellen Lage

Hier wird dir geholfen!

Zu Hause bleiben, soweit es geht: Das ist derzeit der wichtigste Tipp, den jede und jeder Einzelne im Kampf gegen das Coronavirus befolgen sollte. Für manche Menschen ist das problematisch, zudem haben viele Fragen. Wichtige Telefon-Hotlines und Hilfsangebote im Überblick.

Foto: Flagge der Europäischen Union
getty images

Solidarität über Grenzen hinweg: Kein Staat kann diese Krise allein meistern

Europa muss im Kampf gegen das Coronavirus zusammenhalten, fordert SPD-Parteichef Norbert Walter-Borjans in einem Gastbeitrag für den stern. Verlorenes Vertrauen sei sonst nicht aufzuarbeiten.

Europa zusammenhalten

Europa muss jetzt beweisen, dass es in schwerer Zeit solidarisch zusammensteht. In einem gemeinsamen Vorschlag von SPD-Chef Norbert Walter-Borjans und Finanzminister Olaf Scholz geht es darum, keinen Menschen, keine Region und kein Land in Europa im Stich zu lassen. „Wir sind ganz sicher, dass es europäische Solidarität braucht“, sagt Scholz. „Hier kann keiner allein durch. Diese Krise ist eine, die bewältigen wir gemeinsam oder gar nicht“, ergänzt Walter-Borjans.
Jetzt weiterlesen.

Unterstützung für Familien mit kleinen Einkommen

Viele Familien stehen zurzeit vor existenziellen Sorgen, weil es drastische wirtschaftliche Einschnitte gibt. Familienministerin Franziska Giffey hat den Notfall-Kinderzuschlag eingeführt, um Eltern, die wegen der Corona-Epidemie Einkommenseinbußen erleiden, und jetzt (nur noch) ein kleines Einkommen für sich und ihre Kinder erzielen, in dieser Zeit besser zu unterstützen. Konkret sind das bis zu 185 Euro monatlich pro Kind zusätzlich zum Kindergeld. Wie der Kinderzuschlag beantragt wird, erklärt Franziska Giffey im Video. Jetzt anschauen!

40.000 Intensivbetten zur Verfügung

Die Kliniken sind gut für die Corona-Krise gewappnet. Inzwischen wurde die Zahl der Intensivbetten von 28.000 auf 40.000 deutlich erhöht. Man gehe davon aus, dass in Deutschland in der nächsten Zeit jeder schwerkranke Covid-19-Patient versorgt werden kann, sagte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß.

Foto: Norbert Walter-Borjans und Olaf Scholz
dpa

Norbert Walter-Borjans und Olaf Scholz

02.04.2020

Damit Deutschland gut durch die Krise kommt


Der Corona-Schutzschirm für Deutschland läuft auf Hochtouren. Vizekanzler Olaf Scholz und SPD-Chef Norbert Walter-Borjans haben eine erste positive Bilanz der Corona-Hilfen gezogen. „Wir sind sehr froh, dass wir als sozialdemokratische Partei in der Regierung dazu beitragen können, dass Deutschland durch die sehr schwierige Krise kommt“, sagte Scholz. Jetzt weiterlesen.

Auf Twitter und Facebook haben wir hierzu auch jeweils eine Zusammenstellung der wichtigsten Aussagen gemacht - für euch zum teilen!

Erntehelfer*innen dürfen unter Auflagen doch kommen

Um drohende Ernteausfälle zu verhindern, sollen in diesem und im kommenden Monat jeweils 40 000 Saisonarbeiter*innen aus Osteuropa nach Deutschland einreisen dürfen. Die Beschäftigten dürfen ausschließlich in Gruppen und mit dem Flugzeug einreisen. Vorgesehen ist außerdem eine Gesundheitsprüfung. Liegen Anhaltspunkte auf eine Corona-Infektion vor, soll die Einreise verweigert werden. Die neu eingereisten Helfer*innen müssen in den ersten 14 Tagen nach ihrer Ankunft getrennt von anderen Beschäftigten arbeiten und dürfen den Betrieb nicht verlassen. Darauf haben sich das Landwirtschafts- und das Innenministerium verständigt.

Kontaktbeschränkungen: Sich selbst und andere schützen

Angesichts der Corona-Pandemie werden die geltenden Beschränkungen von sozialen Kontakten im öffentlichen Raum bis zum 19. April verlängert. Darauf haben sich Bund und Länder am Mittwoch verständigt. Am 14. April - Dienstag nach Ostern - soll die Lage neu bewertet werden.

In einem Bund-Länder-Beschluss heißt es, die Menschen „bleiben angehalten, auch während der Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren“.

Hamburgs Regierungschef Peter Tschentscher betonte, das Virus kenne keine Ländergrenzen. Es müsse sichergestellt werden, dass die Epidemie in ganz Deutschland verlangsamt werde. Man dürfe einen Erfolg im Kampf gegen die Pandemie nicht durch eine zu frühe Lockerung der Beschränkungen gefährden. „Geduld und Vorsicht sind das Gebot der Stunde.“

Carline Mohr und Olaf Scholz in der ersten Folge unserer Youtube-Sprechstunde

"Die Grundrente kommt!"

Am 1. April hatten wir Bundesfinanzminister Olaf Scholz zu Gast in der ersten Folge unserer neuen Video-Sprechstunde, wo er sich den Fragen unserer User*innen stellte. Er hat dabei noch einmal deutlich gemacht, wie wir mit dem größten Stabilisierungsprogramm aller Zeiten für Arbeitsplätze und Wirtschaft die Menschen in unserem Land vor den Auswirkungen der Corona-Krise schützen. Und sich auch zu Themen wie europäischer Solidarität und der Grundrente geäußert.

Hier findest Du alles zu der Sendung mit Olaf zum Nachlesen und -schauen - und auf unserer neuen Übersichtsseite findest Du alle Informationen zu den künftigen Sprechstunden (u.a. mit Franziska Giffey, Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken). Wenn Du auch Fragen an unsere Gäste hast, schick sie uns am Besten direkt in unserem Telegram-Kanal. Hier geht es zur Anmeldung!

01.04.2020

Solidarität ist gefragt! So kannst du helfen.

Die Corona-Krise hat Deutschland fest im Griff, doch die Solidarität wächst! Willst du deine Nachbar*innen in Zeiten von Corona auch unterstützen? Einkäufe erledigen zum Beispiel, Rezepte vom Arzt oder Medikamente aus der Apotheke holen – oder auch einfach mal miteinander telefonieren und ein offenes Ohr haben. Wir haben zahlreiche Hilfsangebote zusammengetragen. Mach mit!

Foto: Saskia Esken

SPD-Chefin Saskia Esken

Saskia Esken: „Wir werden eine faire Lastenverteilung brauchen“

SPD-Chefin Saskia Esken hat sich für eine faire Lastenteilung ausgesprochen, um die Folgen der Corona-Krise zu finanzieren. „Was wir auf gar keinen Fall zulassen werden, ist, dass dafür die Axt an den Sozialstaat angelegt wird“, sagte sie der „Stuttgarter Zeitung“. Jetzt weiterlesen.

Start-ups bekommen 2 Milliarden Euro

Vielen Start-ups macht die Corona-Krise zu schaffen, da sie nur wenige Rücklagen haben. Deshalb werden Start-ups jetzt noch besser unterstützt, um „auch in der aktuellen Krise weiter erfolgreich an ihren Ideen basteln zu können“, sagt Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz. Man werde Gründerinnen und Gründern mit einem 2-Milliarden-Hilfspaket „jetzt schnell helfen“. Weiterlesen.

Kündigungsschutz für Mieter*innen tritt in Kraft

Viele Menschen haben derzeit Angst, ihre Wohnung oder ihren Laden zu verlieren. Heute ist der verbesserte Kündigsschutz in Kraft getreten. „Die Regelungen stellen sicher, dass Mieter und Gewerbetreibende in dieser schwierigen Zeit nicht ihr Zuhause oder ihr Betriebs- oder Ladenlokal verlieren“, sagt Justizministerin Christine Lambrecht. Auch wer ein Darlehen aufgenommen hat, ist nun bei Zahlungsschwierigkeiten besser geschützt. Jetzt informieren!

Notfall-Kinderzuschlag ab 1. April: jetzt beantragen!

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt viele Familien vor große organisatorische und finanzielle Probleme: Eltern müssen wegen Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren, können ihrer Arbeit nicht in vollem Umfang nachgehen, sind in Kurzarbeit oder haben wegen ausbleibender Aufträge gravierende Einkommenseinbußen. Familienministerin Franziska Giffey startet deshalb einen Notfall-Kinderzuschlag für Familien mit kleinen Einkommen - ab 1. April zu beantragen. Alle Informationen hier!

Wir haben hierzu auch ein Motiv gebaut, mit dem wir auf Twitter, auf Facebook und in unseren Instagram Stories über den Notfall-Kinderzuschlag informieren. Teilt das Motiv und gebt die Informationen an alle Eltern weiter, die ihr kennt!

Motiv zum Notfall-Kinderzuschlag von Franziska Giffey

31.03.2020

Saskia Esken für freiwillige Handy-App zum Virus-Tracking

SPD-Chefin Saskia Esken setzt auf eine freiwillige App, wenn es darum geht, die Coronavirus-Ausbreitung mithilfe von Smartphone-Daten einzudämmen. „Ich kann dem Einsatz einer solchen Technologie nur zustimmen und würde mir die App auch selbst installieren.“

Wichtig sei es, mit in einer solchen App die Persönlichkeitsrechte wie auch den Schutz der Allgemeinheit unter einen Hut zu bekommen. „Wir müssen jetzt einen Weg finden, mithilfe von Kontaktdaten Infektionsketten zu unterbrechen, der mit den Persönlichkeitsrechten in Einklang steht und dem die Menschen vertrauen können“, sagte Esken. „Der Vorschlag einer Handy-App, die anonyme Informationen über Kontakte von relevanter Dauer und relevanter Nähe über Bluetooth austauscht und dezentral speichert, scheint dabei ein gangbarer Weg zu sein.“ Erst im Fall einer Infektion würden die Daten genutzt, um die Kontakte zu informieren.

Bundesregierung will Start-ups in Corona-Krise helfen

Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz hat schnelle Finanzhilfen für von der Corona-Krise betroffene Start-ups in Aussicht gestellt. Zusätzlich zu den bestehenden Programmen sollten sie mit zwei Milliarden Euro unterstützt werden, kündigte der Vizekanzler in München an. „Wir wollen, dass diese jungen, innovativen Unternehmen für unser Land erhalten bleiben“, sagte er (im Video ab Minute 8:45).

Olaf Scholz während einer Pressekonferenz in München

Wir haben die wichtigsten Aussagen für euch zusammengefasst - einmal als Thread auf Twitter und einmal auf Facebook. Teilt gerne das Motiv und gebt die Informationen weiter!

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