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Aktuelles

18.02.2022

Saarland-Wahl: Anke Rehlinger punktet im TV-Duell „Am Ende kommt es aufs Machen an!“

Foto: Anke Rehlinger und Tobias Hans beim TV-Duell vor der Landtagswahl im Saarland
dpa

Im Saarland startet das Wahljahr `22 und Anke Rehlinger fordert Tobias Hans heraus. Fünf Wochen vor der Wahl wird im TV-Duell deutlich: Die Sozialdemokratin hat einen Plan für ein erfolgreiches und soziales Land – der Amtsinhaber nicht.

Am 27. März entscheiden die Saarländerinnen und Saarländer, wer die Regierung führen soll. Und viele wollen einer aktuellen Umfrage nach den Regierungswechsel: Die SPD als stärkste Kraft – und Anke Rehlinger als Ministerpräsidentin.

Am Donnerstag trafen die SPD-Spitzenkandidatin und Amtsinhaber Tobias Hans im TV-Duell auf einander – und bestätigten die Einschätzungen der Menschen im Land. Denn nicht nur will die Mehrheit die SPD zur deutlich stärksten Kraft im Landtag machen, auch Spitzenkandidatin Rehlinger wird sowohl als sympathischer als auch als klar führungsstärker, kompetenter und glaubwürdiger bewertet. Und das TV-Duell offenbarte jetzt, warum.

Anke Rehlinger machte ihren Plan deutlich, etwa für mehr gute Arbeitsplätze im Land, Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren Energien, gebührenfreie Kinderbetreuung, für öffentliche Sicherheit, eine moderne, erfolgreiche Wirtschaft.

CDU ohne eigene Ideen

Ideen, die der CDU fehlen. Stattdessen mühte sich der amtierende Ministerpräsident wiederholt mit der Wirtschaftspolitik der letzten Jahre zu punkten – mit Erfolgen also, die Wirtschaftsministerin Rehlinger erarbeitet hatte. „Am Ende kommt es aufs Machen an“, erinnerte ihn die Sozialdemokratin.

Und auch auf anderen Feldern scheint der CDU nicht viel einzufallen. In der Schulpolitik etwa versucht die Partei nun hastig kurz vor der Wahl noch, sich vom eigenen umstrittenen G8-Modell an Gymnasien zu distanzieren – nach 20 Jahren. Oder will jetzt plötzlich auch gebührenfreie Kitas. Führungsstärke und Kompetenz? Punkt für Rehlinger!

Rehlinger: „Einfach unanständig“

Und beim Thema Glaubwürdigkeit dürften viele aktuell gerade an die Debatte um eine einrichtungsbezogene Impfpflicht denken. Die hatte Ministerpräsident Hans zuerst gefordert, anschließend im Bundesrat mitbeschlossen – um dann, seinem Parteichef Merz und dem Amtskollegen Söder folgend, sie wieder abzulehnen. Scharf kritisierte Rehlinger den Wackelkurs. Denn es gehe ja „um nicht weniger als den Schutz von Kranken und Pflegebedürftigen“. „Einfach unanständig“ sei es, wenn Ministerpräsidenten in einer solchen Situation „Opposition spielen“.

Daran werden sich wohl auch viele Saarländerinnen und Saarländer erinnern, wenn sie am 27. März entscheiden, wird das Land führen soll. „Stabilität und Verlässlichkeit ist mein Punkt“, so Rehlinger – und ihr Plan für ein modernes, erfolgreiches und soziales Land. In fünf Wochen wird gewählt.

Echte #SaarlandLiebe