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02.02.2016

Arbeitsmarkt Guter Start ins neue Jahr

Foto: Ein Bauarbeiter arbeitet auf einer Baustelle.
dpa

Auch im neuen Jahr steht der Arbeitsmarkt sehr gut da. 2,92 Millionen Menschen waren im Januar auf Jobsuche – zwar 239.000 mehr als im Dezember, aber 110.000 weniger als vor einem Jahr. Zugleich sind die Erwerbstätigkeit und die Zahl der Menschen mit regulärem Job weiter gestiegen. „Der Start in das neue Jahr verläuft gut“, so Arbeitsministerin Andrea Nahles bei der Vorstellung der neuen Arbeitsmarktzahlen am Dienstag.

Wie in der Winterpause üblich hat die Arbeitslosigkeit im Januar zugenommen. Der Anstieg fiel laut Bundesagentur für Arbeit (BA) aber geringer aus als in den Vorjahren. „Der Arbeitsmarkt bleibt ein wichtiger Stabilitätsanker in Deutschland“, kommentierte Nahles die neuen Zahlen. Die Beschäftigung wachse auch im Wintermonat Januar „weiter kräftig“.

Bessere Entwicklung als im Winter üblich

Die Zahl der Erwerbstätigen hat sich saisonbereinigt auf 43,3 Millionen erhöht. Das sind 439.000 mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs ist angestiegen: 757.000 mehr Menschen haben einen regulären Job als vor einem Jahr. Erfreulich: Die Unternehmen suchen weiter nach neuen Beschäftigten: 581.000 offene Stellen wurden gemeldet.

„Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben sich saisonbereinigt weiter verringert“, so das Fazit der Ministerin. In vielen Bereichen unserer Wirtschaft würden zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht. Nahles: „Es gibt vielerlei Anzeichen dafür, dass die Beschäftigung weiter steigen wird.“

Arbeit ist Schlüssel zur Integration

Sie verwies zugleich auf die Herausforderung, die nach Deutschland geflüchteten Menschen in Arbeit zu vermitteln. Arbeit sei der beste Schlüssel zur Integration. „Damit dies gelingen kann, haben wir bereits vieles angepackt: Wir haben Mittel und Personal aufgestockt, Barrieren beseitigt und für mehr Flexibilität gesorgt. Anderes ist auf dem Weg, etwa ein Gesetz, mit dem wir die Jobcenter besser für die anstehenden Aufgaben wappnen“, erklärte die Arbeitsministerin. „Aber wir brauchen auch ein Integrationsförderungsgesetz, das weiter bürokratische Hürden abbaut.“