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Aktuelles

27.03.2022

Anke Rehlinger wird neue Ministerpräsidentin „Das Saarland hat rot gewählt!“

Foto: Anke Rehlinger, SPD-Spitzenkandidatin, stellvertretende Ministerpräsidentin des Saarlandes und stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende, steht auf der SPD-Wahlparty zur Landtagswahl im Saarland auf der Bühne.
dpa

Sensationeller SPD-Wahlsieg an der Saar, Anke Rehlinger wird neue Ministerpräsidentin! Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Kompetenz haben die Wahl entschieden. „Das Ergebnis harter Arbeit.“

Machtwechsel im Saarland. Nach 23 Jahren liegt die SPD wieder vor der CDU – und zwar deutlich! Dem vorläufigen Ergebnis zufolge hat die SPD einen Vorsprung von 15 Prozent. 43,5 Prozent gaben Anke Rehlinger und der SPD ihre Stimme. Die CDU wiederum mit dem bisherigen Ministerpräsidenten Tobias Hans hingegen rutscht ab um rund 12 Prozent.

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis schafft es neben SPD und CDU nur noch die AfD in den Landtag. Sowohl die Grünen, die FDP wie auch die Linke scheitern. Damit hätte die SPD im Landtag eine klare absolute Mehrheit: 29 von insgesamt 51 Mandaten. Den Grünen fehlen allerdings nur wenige Stimmen, um über die Fünf-Prozent-Hürde zu kommen. Die Hoffnung der Grünen liegt nun darauf, dass sich das bis zum amtlichen Endergebnis durch Nachzählungen noch ändern könnte. Geplant ist, dass der Landeswahlausschuss das endgültige Ergebnis am 6. April bekanntgibt.

Rehlinger „gefühlt“ schon längst Ministerpräsidentin

„Das Saarland hat rot gewählt“, stellte Anke Rehlinger fest. Der Wahlausgang sei „das Ergebnis harter Arbeit in den letzten Jahren. Gemeinsam habe die SPD das „Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurückerkämpft“ und „Glaubwürdigkeit erarbeitet“. Ein „toller Erfolg“, kommentierte SPD-Chef Lars Klingbeil das Wahlergebnis. „Gefühlt“ sei Anke Rehlinger ohnehin schon lange Ministerpräsidentin. Auch SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert unterstrich den „wirklich großen Wahlsieg“ der SPD.

Die künftige Ministerpräsidentin will die Regierungsarbeit zügig aufnehmen, vor allem auch, um ihr wichtigstes Thema voranzubringen: „Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen“.