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08.03.2016

Unterwegs mit Malu Dreyer und Sigmar Gabriel „Es geht um Chancen für alle im Land"

Maurice Weiss / SPD

Die Handwerkspraktikanten Ezad und Mustafa, Asylbewerber aus Ägypten, im Gespräch mit Malu Dreyer und Sigmar Gabriel.

Schnell anpacken, Hürden aus dem Weg räumen, alle mitnehmen. Und das nicht nur in der Flüchtlingspolitik! Diese Verlässlichkeit schätzen die Menschen in Rheinland-Pfalz an ihrer Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Das schätzt auch der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel an der SPD-Regierungschefin aus Mainz. Am Dienstag waren sie gemeinsam unterwegs.

Ein Acker in Ingelheim, nicht weit von der Landeshauptstadt Mainz. Ziel von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und SPD-Chef Sigmar Gabriel. Gemeinsam laufen sie einige Meter über eine frisch gewalzte Schotterpiste, um ein außergewöhnliches Projekt zu besichtigen. Vor wenigen Wochen lag das Feld um sie herum noch brach. Daran hätte sich auch vorerst nichts geändert, wenn nicht engagierte Unternehmer und Handwerker vor Ort gemeinsam mit Stadt und Land ein unkonventionelles Vorhaben angegangen wären: eine Holzhausquartier als Erstaufnahmeeinrichtung für 400 Flüchtlinge – anstelle einer weniger menschenwürdigen Zeltstadt oder einer Containerburg. Die ersten zweistöckigen Wohnhäuser aus Holz stehen bereits.

In Mainz hält man wenig davon, Probleme zu wälzen und sich an Hindernissen zu verbeißen. Es werden Lösungen gesucht und neue Wege beschritten. So auch in diesem Fall: von der Idee bis zur Schlüsselübergabe in nur vier Monaten.

„Investition in unsere Zukunft“

Noch sind nicht alle Türen gesetzt und alle Heizkörper montiert – bis Mitte April wird weiter gebaut. Sigmar Gabriel und Malu Dreyer treffen auf der Baustelle zwei Asylbewerber aus Ägypten. Sie sind als Praktikanten bei diesem Bauprojekt dabei – ihr erster Schritt auf dem Weg zu einer Handwerkerausbildung. Der örtliche Unternehmer Tim Gemünden will weiteren Flüchtlingen berufliche Perspektiven bieten: eine betriebliche Ausbildung mit Integrationskursen im Paket. „Das ist eine Investition in unsere Zukunft“, sagt auch Handwerksmeister Felix Harth, Chef eines Zimmereibetriebes: „Viele Flüchtlinge haben das Potenzial, eine bei uns dringend benötigte Fachkraft von morgen zu werden.“

Maurice Weiss / SPD

Arbeitsgelegenheiten und Ausbildungsplätze mit Perspektive – das Fundament für eine gelingende Integration. „Deshalb brauchen die Unternehmen die Sicherheit, dass Auszubildende nicht in einem halben Jahr oder nach Abschluss der Ausbildung gleich wieder unser Land verlassen müssen. Dafür haben wir jetzt gesorgt“, erläuterte Gabriel.

Fitnessprogramm für die Integration

Ein weiterer Integrationsmotor: Sport. Besonders für junge Flüchtlinge ist das ein Weg, schneller in der neuen Umgebung „anzukommen“. So wie die zehn jungen Menschen aus Eritrea und Syrien, die beim Mainzer Sportverein Schott von ihrer Trainerin für den Gutenberg-Marathon im Mai fit gemacht werden.

Malu Dreyer gelingt es, Bürgerinnen und Bürger in ihrem meist ehrenamtlichen Engagement für Flüchtlinge immer wieder aufs Neue zu motivieren. Die Politikerin weiß, dass eine Integration über den Breitensport mehr als Fitness und Freundschaften fördert. Über Sport werden auch Werte wie Toleranz und Teamgeist vermittelt.

Ein Herzensanliegen: sozialer Wohnungsbau

Wenn Malu Dreyer von Integration spricht, dann denkt sie – wie ihr Parteivorsitzender Gabriel – nicht nur an Flüchtlinge. „Es geht mir dabei um Chancen für alle im Land“, so Malu Dreyer. Deshalb ist ihr auch ein Wohnprojekt im Herzen der Stadt Mainz so wichtig: sechs Gebäude, barrierefrei, 98 Wohnungen für ältere und jüngere Menschen, die Hälfte der Wohnungen sozial gefördert.

Denn auch in Mainz werden die steigenden Mieten für immer mehr Menschen zur Belastung. Die neuen Fördermaßnahmen für sozialen Wohnungsbau durch das Bundesbauministerium von SPD-Ministerin Barbara Hendricks und ein neues Programm der SPD-geführten Regierung in Mainz haben dieses Wohnprojekt möglich gemacht. „Damit können wir jetzt sozialen Wohnungsbau auch in teuren Gegenden realisieren“, freut sich Malu Dreyer.

Rheinland-Pfalz ist auf vielen Gebieten vorbildlich. Malu Dreyer macht einen sehr guten Job, befindet die Mehrheit der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer immer wieder in den Umfragen. Damit Malu Dreyer das Land auch in den nächsten Jahren weiterhin führen kann, fordert SPD-Chef Sigmar Gabriel diese Bürgerinnen und Bürger auf, am kommenden Sonntag auch zur Wahl zu gehen, „um damit zu zeigen, dass sich Leistung auch lohnt.“

Malu Dreyer– Genau richtig für Rheinland-Pfalz

Das Wahlprogramm der SPD-Rheinland Pfalz und die wichtigsten Anliegen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer zur Zukunft des Landes finden Sie hier. Am 13. März ist Wahlsonntag, gehen Sie wählen.