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23.02.2020

Hamburg-WahlGeschlossenheit gewinnt

Foto: Jubel bei Peter Tschentscher, seiner Ehefrau Eva-Maria (m) und der SPD-Landeschefin Melanie Leonhard
dpa

Peter Tschentscher und die SPD haben die Wahl in Hamburg klar für sich entschieden. Nach einer spektakulären Aufholjagd ist die SPD mit 39,2 Prozent erneut mit Abstand stärkste Partei. Die Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans gratulierten zum „überwältigenden“ Ergebnis.

Die Hamburger SPD bleibt die führende, bestimmende Kraft in der Hansestadt. „Das ist ein ganz hervorragender Tag für Hamburg und ein wunderschöner für die SPD“, sagte Walter-Borjans am Sonntagabend im Willy-Brandt-Haus in Berlin.

Die Hamburgerinnen und Hamburger hätten die „grundsolide, sozialdemokratische Regierungspolitik“ in Hamburg honoriert. Zum Wahlerfolg habe auch der klare Kompass der Bundespartei beigetragen. Praktische Politik erfordere den Brückenschlag zwischen Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung. „Das ist und bleibt eine Stärke der Sozialdemokratie“, so Walter-Borjans.

Klingbeil: „Ein toller Abend für die SPD“

Auch SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil gratulierte der Hamburger SPD zu ihrem großen Erfolg. „Dort, wo die SPD stark aufgestellt ist, wo sie geschlossen ist, wo sie klar auch auf die Themen setzt, da kann die SPD erfolgreich sein“, sagte Klingbeil im ZDF.

Esken: Thüringen ist kein Trend für Deutschland

Wichtig sei auch die klare Haltung der SPD gegen rechts gewesen, betonte die Parteivorsitzende Saskia Esken. „Thüringen ist offensichtlich kein Trend für Deutschland.“ Die Menschen würden offenbar beginnen, „die Menschenverachtung zu erkennen, die sich hinter der Fassade, hinter den Scheinlösungen der AfD verbirgt“, so Esken.

Ergebnis

Noch vor wenigen Wochen lagen SPD und Grüne in Hamburg in der Wählergunst Kopf an Kopf. Nun haben die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten laut vorläufigem amtlichen Endergebnis mit 39,2 Prozent das Rennen eindeutig für sich entschieden. Die Grünen liegen mit 24,2 Prozent auf dem zweiten Platz. Die CDU stürzt auf 11,2 Prozent ab. Die Linke kommt auf 9,1 Prozent. AfD und FDP mussten lange bangen. Die extremen Rechten schaffen den Wiedereinzug in das Parlament mit 5,3 Prozent. Die FDP fliegt mit 4,9 Prozent raus.