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15.06.2016

Investitionspakt für sozialen Zusammenhalt Hendricks stärkt sozial schwache Viertel


Foto: Symbolbild Zusammenhalt

Bauministerin Barbara Hendricks (SPD) investiert bis 2020 jährlich 300 Millionen Euro zusätzlich in den Ausbau von Kitas, Schulen und Stadtteilhäusern in Stadtvierteln, in denen sie am dringendsten gebraucht werden. „Wir wollen unsere Kitas und Schulen zu Herzkammern der Integration und des gesellschaftlichen Zusammenhalts ausbauen“, sagte Hendricks.

Hendricks stellte am Mittwoch dem Kabinett ihren millionenschweren Investitionspakt für sozialen Zusammenhalt vor. „Mir ist wichtig, dass der Investitionspakt allen Menschen zugutekommt, Neuankömmlingen und Einheimischen. Mit diesen Investitionen können wir heute die sozialen Ghettos von morgen verhindern.“

Der Bund stellt dafür den Ländern und Kommunen ab 2017 jährlich 200 Millionen Euro bereit. Dieses Geld soll vor allem in den Ausbau und die Sanierung der Schulen und Kitas investiert werden. Außerdem sollen Stadtteilzentren und Bürgerhäuser ausgebaut werden.

Heute die sozialen Ghettos von morgen verhindern

Hendricks will damit auch die vielen Ehrenamtlichen unterstützen, die sich für das Miteinander der Menschen in ihrer Nachbarschaft einsetzen. Das sei auch eine Frage der Anerkennung von gesellschaftlichem Engagement, „und dafür werden wir jetzt mehr Geld in die Hand nehmen".

Weitere 100 Millionen Euro wird das Bundesbauministerium über die bewährten Stadtumbauprogramme und das Programm Soziale Stadt investieren. Insgesamt stehen damit ab dem Jahr 2017 pro Jahr zusätzlich 300 Millionen Euro für die soziale Stadtentwicklung zur Verfügung.