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Aktuelles

24.01.2022

SPD-Chef Lars Klingbeil Krieg in Europa verhindern!

Foto: Lars Klingbeil
Tobias Koch

SPD-Chef Lars Klingbeil hat klare Unterstützung für den Kurs der Bundesregierung im Umgang mit dem Konflikt an der russisch-ukrainischen Grenze bekräftigt. Gemeinsam mit anderen sei Deutschland in der Pflicht, alle diplomatischen Bemühungen zu nutzen, „um einen Krieg mitten in Europa zu verhindern.

Im Interview mit dem ZDF-Morgenmagazin warnte der SPD-Vorsitzende vor Überlegungen, deutsche Waffen in das Krisengebiet zu schicken. Vielmehr gehe es jetzt darum, alle Möglichkeiten für eine diplomatische Lösung des Konflikts zu nutzen. „Wir wissen alle gerade nicht, wie groß das Zeitfenster für Gespräche, für Diplomatie, für den Dialog ist. Aber das ist der feste Wille der Bundesregierung und der Parteien, die diese Regierung tragen", so Klingbeil.

„Das ist der richtige Weg“

Die Regierung bereite gerade das so genannten „Normandie-Formats“ vor, um gemeinsam mit der Ukraine, mit Frankreich und Russland Gespräche für eine friedliche Lösung zu führen. Noch gebe es die Chance, militärische Auseinandersetzungen abzuwenden. „Das ist der richtige Weg!“, betonte der SPD-Chef.

Für den Fall, dass Russland aber die ukrainische Grenze überschreiten werde, gelte: „Alle Optionen liegen auf dem Tisch“, betonte Klingbeil mit Blick auf mögliche Sanktionen. Das habe auch Bundeskanzler Olaf Scholz deutlich gemacht.