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12.01.2016

Schwesig fördert flexible Betreuung Weil gute Betreuung keine Frage der Uhrzeit ist

Manuela Schwesig (links) und Andrea Nahles sitzen in Berlin in einer Kindertagesstätte mit Kindern und Erzieherinnen zusammen.
dpa

KitaPlus: Manuela Schwesig (links) und Andrea Nahles stellen in Berliner Kita neues Bundesprogramm vor

Immer mehr Mütter und Väter arbeiten außerhalb der üblichen Öffnungszeiten von Kitas – etwa in Kliniken, der Gastronomie oder bei der Polizei. Mit bis zu 100 Millionen Euro in drei Jahren fördert Familienministerin Manuela Schwesig flexiblere Betreuungszeiten für Kinder.

Längst nicht alle Eltern arbeiten regelmäßig von 9 bis 17 Uhr. Immer mehr Jobs finden auch am Abend, frühmorgens oder sogar in der Nacht statt. „Berufstätige Eltern brauchen flexiblere Betreuungsangebote“, erklärte Schwesig. Alleinerziehend zu sein oder in Schicht zu arbeiten, dürfe nicht heißen, „dass man die Betreuung der Kinder jeden Tag neu organisieren oder ganz auf eine Berufstätigkeit verzichten muss“.

Programm für flexible Betreuungszeiten im Überblick

Gemeinsam mit Arbeitsministerin Andrea Nahles hat Schwesig am Dienstag in einer Klinik-Kita in Berlin das neue Bundesprogramm „KitaPlus“ vorgestellt.

  • Bis 2018 sollen Kindertageseinrichtungen und Tagespflegepersonen mit bis zu 100 Millionen Euro gefördert werden, die ihre Betreuungszeiten an den Arbeitszeiten der Eltern orientieren.
  • Dabei geht es nicht darum, dass die Kinder länger betreut werden, sondern die Angebote vor allem auf Randzeiten ausgedehnt werden.

Nahles: Bessere Vereinbarkeit schafft Chancen

Nicht nur Eltern profitieren von den erweiterten Öffnungszeiten, sondern auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Darauf machte Arbeitsministerin Andrea Nahles aufmerksam: „Mehr und bessere Kinderbetreuung auch abseits der üblichen Stunden schafft Chancen. Für die, die Eltern und in Beschäftigung sein möchten. Aber genau so für die Arbeitgeber und die Gesellschaft insgesamt, weil wir auf diese Menschen als Fachkräfte nicht verzichten können und wollen.“

Weitere Informationen findet man unter: www.fruehe-chancen.de/kitaplus.