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Aktuelles

24.01.2022

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert „Stunde der Diplomatie“

Foto: Kevin Kühnert
dpa

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat vor einer Eskalation im Konflikt an der russisch-ukrainischen Grenze gewarnt. Alle Beteiligten müssten sich „bis zuletzt für eine friedliche Lösung einsetzen“.

Im Umgang mit dem gefährlichen Konflikt an der russisch-ukrainischen Grenze hat SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert davor gewarnt, sich durch Debatten um Waffenlieferungen und Spekulationen über mögliche Sanktionen von der eigentlichen Aufgabe ablenken zu lassen.

Normandie-Format ins Laufen bringen

Es gelte jetzt, die „Eskalation zu verhindern“, betonte Kühnert am Montag in Berlin. Wichtig sei insbesondere die Initiative der Bundesregierung, „das Normandie-Format ins Laufen zu bringen“. Damit sollen gemeinsam mit Frankreich, der Ukraine und Russland in direkten Gesprächen Chancen ausgelotet werden für eine friedliche Lösung.

Gleichzeitig sei klar, dass jede Bedrohung auch auf eine „klare Reaktion aus Deutschland“ treffen werde. Ziel müsse aber sein, diese zu verhindern.

Es gehe darum, sich „bis zuletzt für eine friedliche Lösung einzusetzen“. Jetzt, bekräftigte der SPD-Generalsekretär, „ist und bleibt die Stunde der Diplomatie!“