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07.06.2016

Glyphosat 
Unsere Position ist klar: Nein!

Foto: Kein Gift im Essen! Wi sagen Nein zu Glyphosat.

Wieder hat die EU-Kommission keine Mehrheit für eine Verlängerung von Glyphosat zustande bekommen - auch ihr Kompromissvorschlag für eine kurzfristige Neuzulassung fand nicht die nötige Zustimmung. Da die SPD bei ihrem Nein bleibt, hatte sich die Bundesregierung enthalten.

Immer mehr Menschen sorgen sich um die gesundheitliche Unbedenklichkeit unserer Lebensmittel. Die Debatte über Glyphosat verunsichert viele Menschen. Die eingesetzte Menge des Herbizids ist in der Landwirtschaft in den letzten Jahren immer weiter angestiegen – trotz Bedenken aus Wissenschaft und Bevölkerung. Die SPD nimmt diese Sorgen ernst.

SPD-Ministerien bleiben beim Nein zu Glyphosat

Die Ministerien unter SPD-Leitung lehnen die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat in der Europäischen Union (EU) weiterhin ab. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte die klare Position der SPD mehrfach deutlich gemacht: Solange nicht eindeutig geklärt sei, ob das Unkrautvernichtungsmittel gesundheitsschädlich ist oder nicht, dürfe Glyphosat nicht wieder zugelassen werden.

„Die SPD-Minister – und ich betone: alle SPD-geführten Ressorts – haben sich daher entschlossen, NEIN zur Wiedergenehmigung von Glyphosat zu sagen, solange die gesundheitlichen Risiken nicht restlos geklärt sind“, so Hendricks. Das sei „ein klares Bekenntnis zum Vorsorgeprinzip“, wonach nur zugelassen werden darf, was zweifelsfrei nicht gesundheitsschädlich ist.