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31.03.2016

Arbeitsmarkt Zahl der Jobsuchenden sinkt weiter

DPA

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im März weiter zurückgegangen – um 66.000 auf rund 2,85 Millionen. Das ist der niedrigste Wert in einem März seit 25 Jahren. Der Arbeitsmarkt ist nach den Worten von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) „aufnahmefähig, robust und für kommende Herausforderungen gewappnet“.

Am Donnerstag wurden die jüngsten Arbeitsmarktzahlen bekannt gegeben. Sie bestätigen die erfolgreiche Politik der verantwortlichen SPD-Ministerin Andrea Nahles: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland ist im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 731.000 auf 31 Millionen gestiegen. Zudem liege das Jobverlust-Risiko für solche Beschäftigten bei unter einem Prozent, betonte Nahles am Donnerstag. „Auch die Chancen, aus der Arbeitslosigkeit den Sprung in den Arbeitsmarkt zu schaffen, ist erfreulich hoch.“

Sozialversicherte Beschäftigung wächst

Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnete die Bundesagentur für Arbeit (BA) im März 2016 etwa 87.000 Erwerbslose weniger. Damit ist die Arbeitslosenquote um 0,1 Punkte auf 6,5 Prozent gesunken. „Der Arbeitsmarkt hat sich insgesamt weiter positiv entwickelt“, bestätigte auch BA-CHef Frank-Jürgen Weise. Die Zahl aller Erwerbstätigen in Deutschland ist auf 43 Millionen gestiegen. Rekord.

Arbeitsministerin Nahles verwies darauf, dass die steigende Zahl der Erwerbstätigen ausschließlich auf mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurückzuführen sei: „Im Vergleich zum Vorjahr hatten in Deutschland im Januar über 730.000 Menschen mehr eine solche Stelle mit Absicherung in der Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.“ Ziel müsse bleiben, die Zahl der Beschäftigten auf dem hohen Niveau zu halten.

Mehr Ausbildungsplätze als Bewerber

Gleichzeitig ist bei den Unternehmen die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern nach wie vor sehr hoch: Die Zahl der offenen Stellen lag im März bei 635.000 – 92.000 mehr als vor einem Jahr. Besonders gesucht sind Arbeitskräfte in den Berufsfeldern Mechatronik, Energie- und Elektrotechnik, in Verkehr und Logistik sowie im Verkauf.

Auch der Trend in den Ausbildungsberufen verläuft positiv: Von Oktober 2015 bis März 2016 hatten sich 410.000 Bewerber für eine Berufsausbildung gemeldet, 1000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Dem stehen 441.000 gemeldete Ausbildungsstellen gegenüber – mit einem Plus von 15.000 waren es deutlich mehr als im Vorjahr. Damit gab es bundesweit im März 2016 mehr gemeldete Ausbildungsstellen als gemeldete Bewerber.

Deutschland brauche weiterhin Fachkräfte, mahnte Ministerin Andrea Nahles am Donnerstag. „Und auch, wenn nicht jeder Flüchtling, der in den vergangenen Monaten bei uns Schutz gesucht hat, eine Fachkraft ist oder von heute auf morgen werden kann, so kann der Arbeitsmarkt die Zugänge durch diese gute Entwicklung auffangen und derzeit sogar überkompensieren: Insgesamt sinkt die Zahl der Arbeitslosen weiter“, so die SPD-Politikerin.