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Lieferkettengesetz jetzt!

Foto: Eine Frau sortiert Baumwolle für den Baumwollmarkt in Indien, Kolkata
dpa

Lieferkettengesetz jetzt!

Ausbeuterische Kinderarbeit, Hungerlöhne, Umweltschäden: Seit langem werden die Produktionsbedingungen in Entwicklungsländern in Afrika oder Asien angeprangert. Oft als Billigprodukte landen Schokolade, Schuhe, Kleidung oder Kaffee in deutschen Läden.

Immer wieder hat sich gezeigt, dass Unternehmen ihrer menschenrechtlichen Verantwortung freiwillig nicht hinreichend nachkommen. Das wollen wir ändern!

Wir wollen, dass Unternehmen Menschenrechte und die Umwelt achten. Und zwar in ihrer gesamten Lieferkette, von der Rohstoffgewinnung bis zu den Endkundinnen und -kunden. Deshalb haben wir im Koalitionsvertrag festgelegt, dass eine gesetzliche Regelung kommt, wenn der Anteil der Unternehmen nicht steigt, die sich freiwillig um die Arbeitsbedingungen in ihren Lieferketten kümmern. Es geht um ein Gesetz zum Schutz von Menschen und Umwelt, das menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten gesetzlich verankert. Und für fairen Wettbewerb sorgt. Ein Lieferkettengesetz.

Es verpflichtet Unternehmen dazu, nicht nur auf die Produktqualität zu achten, sondern auch auf die Produktionsbedingungen – egal, wo sie ihre Produkte herstellen. Menschenrechtsverletzungen wie Kinder- oder Zwangsarbeit in den Liefer- und Wertschöpfungsketten deutscher Unternehmen würden damit nicht länger geduldet werden.

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