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Katarina Barley

Foto: Katarina Barley
SPD

Mit Katarina Barley übernimmt erstmals eine amtierende Bundesministerin die deutsche Spitzenkandidatur für die Wahlen zum Europäischen Parlament. Dieser außergewöhnliche Schritt unterstreicht die hohe Bedeutung, die Katarina Barley und die SPD der Europawahl 2019 in Zeiten des Brexit beimessen.

Katarina Barley ist Tochter einer Deutschen und eines Engländers, ihre Kinder haben Großeltern mit vier unterschiedlichen europäischen Nationalitäten. Für Barley alles keine Selbstverständlichkeit: „Der Friedensaspekt, der mit der europäischen Einigung verbunden ist, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Wir gehen viel zu leichtsinnig mit dieser großen historischen Errungenschaft um.“

Mit dem Brexit und damit dem Ausscheiden des Landes aus der EU, dessen zweite Staatsbürgerschaft Barley besitzt, kann sie sich bis zuletzt nicht abfinden und forderte noch im November 2018 eine erneute Abstimmung in Großbritannien.

Für sie ist es unerträglich, wie die große Idee Europas Opfer von Fake-News, Demagogie und innerparteilichen Ränkespielen werden konnte: „Das darf nirgendwo sonst noch einmal passieren: Wir müssen klarmachen, was bei der EU auf dem Spiel steht. Denn auch bei der EU gilt: Die jahrzehntelange Aufbauarbeit von Generationen ist schnell zerstört – aber vermutlich unwiederbringlich verloren, wenn unsere Generation es zulässt.“ Europa hat keinen Mangel an Widersachern – aber viel mehr Menschen in Europa wollen ein starkes Europa. Für diese Menschen will Katarina Barley eine starke Stimme sein.