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Zusammenhalt

In die neue Zeit: Zusammenhalt

Wie kommen wir wieder zu mehr Gemeinwohl? Höhere Gewinne und Renditen führen die meisten nicht zu mehr Wohlstand, Lebensqualität oder gesellschaftlichem Zusammenhalt. Ganz im Gegenteil: Das neoliberale, ökonomische Denken spaltet und zerreißt die Gesellschaft mit vielfach dramatischen Folgen. Wir wollen das Gemeinwohl wieder mehr in den Mittelpunkt stellen. Bildung, Gesundheit, Pflege, Wohnen und vieles mehr dürfen nicht alleine Marktmechanismen und Renditelogik unterworfen werden. Auch in der Wirtschaft muss sich stärker die Einsicht durchsetzen, nicht nur für die Shareholder, sondern auch für das Gemeinwohl verantwortlich zu sein.

Wie kann ein solcher Kulturwandel hin zu mehr Gemeinwohl betrieben werden? Welche Rolle spielt der Staat – schafft er nur die Rahmenbedingungen oder wird er selbst aktiver? Wie kann eine neue, gemeinwohlorientierte und soziale Infrastrukturpolitik organisiert werden? Wie können wir das Innovationspotenzial neuer sozialer Unternehmensformen fördern und für andere nutzbar machen? Welche Herausforderungen kommen auf die klassischen Wohlfahrtsverbände zu?

Über diese wichtigen Zukunftsfragen haben Lars Klingbeil und Kevin Kühnert am 12. Mai 2020 in einer Online-Konferenz mit ausgewählten Expert*innen gesprochen.

Unsere Expert*innen

In die neue Zeit: Arbeitswelten

Was ist los mit der jungen Generation? Keine Lust mehr auf Karriere? Schrecken sie wirklich davor zurück, Leistung zu zeigen? Oder setzen sie nur nicht mehr alles auf eine Karte und stellen Job und Familie in den Mittelpunkt? Familie und Beziehungen, das persönliche Glück, Eigenverantwortlichkeit und Unabhängigkeit scheinen ihnen ebenso wichtig. Arbeit spielt auch in ihrem Leben eine wichtige Rolle. Arbeit, die von Menschen gemacht, bisher aber oft fremdbestimmt ist. Das wollen junge Menschen heute nicht mehr einfach so hinnehmen. Sie haben das Potential, die Art und Weise, wie wir arbeiten, zu revolutionieren. In Zeiten, in denen Fachkräfte fehlen, neue Berufe entstehen und der technologische Wandel immer rasanter wird, wächst die Verhandlungsmacht gut ausgebildeter junger Menschen am Arbeitsmarkt.

Wird aus den Erwartungen junger Menschen an Arbeit eine umfassende Bewegung? Wie sehen vor diesen Vorzeichen die Jobs der Zukunft aus und wie entstehen sie? Wie gelingt Karriere und berufliche Fortentwicklung auch in 20 oder 30 Stunden pro Woche? Wie gestalten wir Schutzmechanismen in dieser neuen Arbeitswelt, damit Flexibilität zur Chance und nicht zur Ausbeutung wird? Wie kann eine neue Solidarität am Arbeitsmarkt entstehen, bei der nicht einige wenige ihre Chancen auf Kosten anderer nutzen? Sind das alles wirklich neue Fragen?

Darüber diskutieren Lars Klingbeil und der stellvertretende Parteivorsitzende Hubertus Heil in der nächsten Onlinekonferenz am 27. Mai 2020, 11.00 bis 13.30 Uhr, mit weiteren spannenden Expert*innen.

Unsere Expert*innen

Lisi Maier
Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendringes (DBJR)

Lisa Boßmann
Projektsekretärin "Arbeit 2020 in NRW" beim IG BCE Landesbezirk Nordrhein

Oliver Burkhard
Vorstand Personal und Arbeitsdirektor der thyssenkrupp AG

Thymian Bussemer
Leiter HR Strategie und Innovation, Volkswagen Konzern

Alice Greschkow
Autorin und Beraterin zum Thema "Zukunft der Arbeit"

Prof. Dr. Lisa Herzog
Professorin an der Faculty of Philosophy and the Center for Philosophy, Politics and Economics an der Universität Groningen (Niederlande)

In die neue Zeit: Innovationskultur

Soziale, ökologische und ökonomische Fragen fordern uns zunehmend heraus. Nur wenn wir innovativ sind – technologisch wie sozial -, werden wir Antworten auf sie finden, Wohlstand und Zusammenhalt sichern und weiterentwickeln können. Haben wir heute noch das Selbstvertrauen und die Geschlossenheit die nötig sind, um innovativ zu sein? Es geht darum, den Anschluss nicht zu verlieren; Forschung und Entwicklung zu stärken und gleichzeitig Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Innovationen auch in Deutschland erfolgreich sind. MP3 ist das beste Beispiel wie es nicht sein sollte. Die Technologie wird in Deutschland entwickelt, die Player bauen andere.

Was sind die Zukunftsfelder in denen in den kommenden Jahren Innovationen entstehen? Welche innovativen Entwicklungen lassen sich schon heute voraussehen? Wie entwickeln wir eine Innovationskultur die auch Fehler zulässt, selbst wenn sie Geld kosten? Welche Rahmenbedingungen brauchen wir um innovativ zu sein und wie können Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diese gemeinsam schaffen? Wie entstehen neben technologischen auch soziale Innovationen? Kann die öffentliche Hand Innovationstreiber sein?

Am 15. Juni 2020, von 10.00 bis 12.30 Uhr, werden Lars Kingbeil und die stellvertretende Parteivorsitzende Anke Rehlinger mit ausgewählten Expert*innen darüber diskutieren.