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Foto: Norbert Walter-Borjansphotothek

Norbert Walter-Borjans
Parteivorsitzender der SPD

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Norbert Walter-Borjans ist seit dem 6. Dezember 2019 Bundesvorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und bildet zusammen mit Saskia Esken die Doppelspitze der Partei.

Der promovierte Volkswirt wurde 1952 als Kind eines Schreiners und einer Schneiderin in Krefeld geboren und begann seine berufliche Laufbahn nach seinem Studium in Bonn in der Marketingabteilung eines großen Düsseldorfer Unternehmens der chemischen Industrie.

Im Jahr 1991 berief ihn der damalige NRW-Ministerpräsident Johannes Rau (SPD) zum stellvertretenden und dann von 1996 bis 1998 zum Regierungssprecher. Im Folgejahr wurde er Staatssekretär des saarländischen Wirtschafts- und Finanzministeriums unter Christiane Krajewski (SPD), bevor er 2004 unter Wirtschafts- und Arbeitsminister Harald Schartau (SPD) als Wirtschafts-Staatssekretär nach Düsseldorf zurückkehrte.

Im Jahr 2006 wurde Walter-Borjans zum Wirtschafts- und Liegenschaftsdezernenten der Stadt Köln ernannt. Zwei Jahre später folgte zusätzlich seine Wahl zum Stadtkämmerer.

Von 2010 bis 2017 war Norbert Walter-Borjans Finanzminister Nordrhein-Westfalens im Kabinett von Hannelore Kraft. Neben der erfolgreichen Konsolidierung des Landeshaushaltes (Rückführung der Neuverschuldung von 2010: 5 Milliarden Euro auf null in 2016) machte er sich einen Namen mit dem Kampf gegen Steuerhinterziehung und für Steuergerechtigkeit. Dank der von Norbert Walter-Borjans veranlassten Auswertung von Steuer-CDs und anderen Datenträgern wurden 7,2 Milliarden Euro zuvor hinterzogene Steuern zurückgezahlt. Seine Erfahrungen mit dem Einfluss von Lobbyisten auf die deutsche Steuerpolitik beschreibt er in seinem Buch "Steuern - der große Bluff" (Kiwi-Verlag).

Norbert Walter-Borjans ist Vater von vier erwachsenen Kindern und lebt in Berlin, Köln und Düsseldorf. Wenn es die Zeit erlaubt, widmet sich Nowabo seinem Hobby der Marmor-Bildhauerei.

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