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Live-Ticker

Live-Ticker

  • 14:20 Uhr: Martin Schulz: „Es geht ein Ruck durch die SPD, es geht ein Ruck durch das ganze Land. Wir wollen diese Aufbruchsstimmung nutzen. Ich möchte mit euch und mit Ihnen in diesem Jahr zusammen einen spannenden Wahlkampf führen. Ich lade jede und jeden ein, dabei mitzumachen und gemeinsam die besten Lösungen für unser Land zu finden. Lasst uns anpacken und unser Land gerechter machen und das mutlose „Weiter-So“ beenden. Mit Ihrer und mit eurer Hilfe, ist das möglich.“

  • 14:18 Uhr: Martin Schulz lädt alle Demokratinnen und Demokraten dazu ein, sich gemeinsam mit der SPD gegen den Rechtsruck zu stellen. „Das Bollwerk gegen diesen wütenden Nationalismus hat drei Buchstaben: SPD. Seit mehr als 150 Jahren haben wir gegen Rassismus, Antisemitismus, Chauvinismus und Ausländerfeindlichkeit gekämpft.“ Gerade in Zeiten des Umbruchs, in einer Periode der Verunsicherung, müsseman sich auf seine Tradition besinnen, müsse man verlässlich an seinen Werten festhalten. „Man muss den Rücken gerade machen und den Radikalen den Kampf ansagen. Das wollen wir tun!“


  • 14:15 Uhr: Klare Worte von Martin Schulz zu AfD und Co: „Wozu ein blinder Nationalismus aber führt, haben wir in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebt. Deshalb ist die Partei der Höckes, der Gaulands und Petrys keine Alternative für Deutschland, sondern sie ist eine Schande für die Bundesrepublik.“ Menschen, die unerträglichen Rassismus und Antisemitismus, die Frauenfeindlichkeit und Homophobie wieder gesellschaftsfähig machen wollten - „all diesen Rassisten, Extremisten und Populisten sage ich, sagt die gesamte SPD den Kampf an!“


  • 14:12 Uhr: Martin Schulz sieht in der Prävention und der Bekämpfung der Ursachen von Kriminalität einen wichtigen Bestandteil einer sozialdemokratischen Sicherheitspolitik. „Ich sage aber auch: Wer die Freiheit und die demokratische Grundordnung unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit aushebeln will, wer die ersten zwanzig Artikel unseres Grundgesetzes nicht akzeptiert, der wird mit unserem entschiedenen Widerstand rechnen müssen. Für Terror gibt es keine Rechtfertigung.“


  • 14:06 Uhr: Nun stellt Martin Schulz seine Schwerpunkte vor: Es geht um sichere Jobs und gute Löhne, höhere Investitionen in Bildung, Familien, Infrastruktur und Sicherheit. Schulz: „Im Kern geht es darum, dass wir unsere Gesellschaft zusammenhalten. Der Kitt unserer Gesellschaft sind aber die Sportvereine, die Nachbarschaftsinitiativen, die Kirchen, die Gewerkschaften und Betriebe und die Bildungsstätten. Die Unterstützung der Zivilgesellschaft ist das Gebot der Stunde, um unsere Demokratie zu verteidigen.“

  • 14:00 Uhr: Martin Schulz will „den Laden voranbringen, weil in diesen Zeiten das taktische Auf-Sicht-Fahren und Herumlavieren einfach zu wenig ist. Denn wir könnten ambitionierter sein, um unser Land fit für die kommenden Jahrzehnte zu machen. Es geht darum, Vertrauen und Glaubwürdigkeit zu verdienen, indem wir unser Land gerechter machen. Vieles ist aus dem Lot geraten.“


  • 13:58 Uhr: Martin Schulz wertet so manchen Angriff gegen ihn - „der Europa- und Kommunal-Fuzzi, der noch nicht mal Abitur hat“ einfach nur als arrogant, elitär und total abgehoben. Die beste Antwort auf diese Attacken war in dieser Woche die Zustimmung der Menschen, die in die SPD eingetreten sind und die uns dadurch ihr Vertrauen geschenkt haben.“

  • 13:55 Uhr: Jetzt wird Schulz persönlich: „Ich bin der Sohn einfacher Leute, meine Mutter war Hausfrau, mein Vater Polizist. Ich war ein begeisterter Fußballspieler und deshalb lieber auf dem Sportplatz als auf der Schulbank. Als junger Mann sind meine Fußballträume dann zerplatzt und in dieser Zeit habe ich die Orientierung verloren. Ich weiß, was es bedeutet, wenn man vom Weg abkommt, aber ich weiß auch, wie gut es sich anfühlt, wenn die Familie und Freunde einen wieder aufrichten und man dadurch eine zweite Chance bekommt. Ich habe sie bekommen und ich bin stolz darauf, dass ich eine Buchhändlerlehre absolviert habe und dann einen kleinen Buchladen eröffnen konnte, der heute noch existiert und der gut sortiert ist.“


  • 13:52 Uhr: Martin Schulz: „Wenn man 11 Jahre Bürgermeister in einer Stadt mit 40.000 Einwohnern war, dann weiß man, was beim Arbeitsamt, bei der Polizei, beim Jugend- und Sozialamt, in den Schulen und Altenheimen, bei den Mittelständlern und kleinen Ladenbesitzern, im Sportclub, der lokalen Kulturszene und bei der Feuerwehr los ist. Denn jedes Problem landet am Ende in den Rathäusern und Gemeindevertretungen, also auf der kommunalen Ebene und deshalb empfinde ich manche Einlassung gegen mich, als eine Beleidigung gegen die zig-tausenden Menschen, die sich auf kommunaler Ebene engagieren und dort großartige Arbeit leisten und die es eigentlich sind, die den Alltag in unserem Staat organisieren. Viele Menschen in Deutschland lebten in der sogenannten Provinz „und ich schäme mich nicht, dass ich aus Würselen komme, einer kleinen Stadt in Nordrhein-Westfalen.“, so Schulz.


  • 13:50 Uhr: Klare Worte zu US-Präsident Trump: „Wir werden niemals unsere Werte, unsere Freiheit und Demokratie, unsere Rechtsstaatlichkeit und unsere Pluralität aufgeben, egal vor welcher Herausforderung wir stehen. Ich sage das sehr bewusst, denn dass ein US-Präsident Mauern hochziehen will, laut über Folter nachdenkt und Frauen, Religionsgemeinschaften, Minderheiten, Menschen mit Beeinträchtigungen, Künstler und Intellektuelle mit unverschämten und gefährlichen Äußerungen attackiert, das ist ein Tabubruch, der unerträglich ist.“


  • 13:48 Uhr: Zuversicht pur: Martin Schulz sieht Deutschland als ein starkes und wohlhabendes Land. „Was die Zivilgesellschaft im vergangenen Jahr bei der Hilfe für Flüchtlinge geleistet hat, ist eine historische Leistung der Menschen in unserem Land.“

  • 13:46 Uhr: Martin Schulz plädiert dafür, die Frage der Solidarität bei der Flüchtlingspolitik mit der nächsten EU-Finanzplanung zu verbinden. „Deutschland ist solidarisch, wenn es um Hilfe für andere Länder geht – auch finanziell. Deutschland ist solidarisch, wenn sich andere Länder bedroht fühlen und trägt dann auch Sanktionen mit. Aber Solidarität ist keine Einbahnstraße.“


  • 13:42 Uhr: Zusammenhalt statt Hass und Hetze: „Unsere Gesellschaft ist als Ganzes herausgefordert, weil Rattenfänger versuchen, auf dem Rücken der Flüchtlinge ihr politisches Kapital zu schlagen. Das ist schändlich und abstoßend“, betont Schulz.


  • 13:39 Uhr: Martin Schulz: „Dieses Land braucht endlich eine Bundesregierung, die von einem Sozialdemokraten geführt wird, denn Willy Brandt, Helmut Schmidt und Gerhard Schröder haben Deutschland gut getan!“

  • 13:30 Uhr: Martin Schulz: Aufgabe der SPD sei es, „für Gerechtigkeit zu sorgen, Vertrauen aufzubauen und dadurch unser Land voranzubringen“.

  • 13:27 Uhr: Die Sozialdemokratie in Deutschland trete mit dem Anspruch an, bei der kommenden Bundestagswahl die stärkste politische Kraft zu werden, sagt Schulz. „Und ich trete mit dem Anspruch an, Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland zu werden. Wir wollen, dass es in unserem Land gerechter zugeht. Dass die Menschen sicher und gut leben. Dass unsere Kinder eine Perspektive haben. Dass Deutschland ein Stabilitätsfaktor in Europa und in der Welt ist. Dafür brauchen wir eine starke Sozialdemokratie.“

  • 13:20 Uhr: „Das ist ein bewegender Moment für mich und ich bin froh, dass ich diesen Moment mit euch und mit Ihnen hier teilen darf“, sagt Martin Schulz. Der vom Parteivorstand vorgeschlagene Kanzlerkandidat zeigt sich gerührt und dankbar über den „riesigen Zuspruch“. Die „Aufbruchsstimmung und die neue Hoffnung in der Partei“ seien überall - im ganzen Land - zu spüren. Schulz: "Wir werden die Wahlen in diesem Jahr richtig spannend machen."

  • 13:14 Uhr: Martin Schulz stehe für einen Aufbruch, sagt SPD-Chef Sigmar Gabriel. Schulz sei „ein großer Sozialdemokrat, ein deutscher Europäer, ein europäischer Deutscher. Er ist jemand, der Brücken bauen kann. Der Menschen zusammenführt und weiß, was für unser Land und Europa wichtig ist“, so Gabriel.

  • 13:00 Uhr: Herzlich willkommen aus dem rappelvollen Willy-Brandt-Haus. Über 1000 Gäste sind in die Parteizentrale der SPD gekommen, um die Rede des designierten SPD-Kanzlerkanddiaten Martin Schulz zu verfolgen. Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit. Zeit für Martin Schulz.