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04.05.2016

Aktionstag zur Gleichstellung behinderter Menschen: AG „Selbst Aktiv“ fordert barrierefreies Leben in den Kommunen

Anlässlich des Aktionstages zur Gleichstellung behinderter Menschen am 05. Mai erklärt der Bundessprecher der Arbeitsgemeinschaft von Menschen mit Behinderungen in der SPD, „Selbst Aktiv“, Karl Finke:

Unter dem Motto „Einfach für alle - gemeinsam für eine barrierefreie Stadt“ demonstrieren am 04. und 05. Mai 2016 bundesweit behinderte und nichtbehinderte Menschen für ein soziales, barrierefreies Miteinander in ganz Deutschland. Seit 26 Jahren wird der 05. Mai als Aktionstag von behinderten Menschen genutzt, um auf noch bestehende Benachteiligungen und Barrieren im technischen wie auch im zwischenmenschlichen Bereich hinzuweisen. Unter dem Motto „Einfach für alle – gemeinsam für eine barrierefreie Stadt“ machen wir deutlich, dass es um mehr geht als technische Barrieren wie Treppen und Bordsteine. Mit den Barrieren in den Köpfen ist die noch immer vorherrschende Bevormundung behinderter Menschen gemeint.

Die Stadt als gemeinsamer Lebensraum, das Mitentscheiden behinderter Menschen, die Einbeziehung in Kultur, Freizeit und Sport sind unsere Ziele. Mit dem Begriff des „Einfachmachens“ wird deutlich, es kommt darauf an, Gemeinsamkeiten zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu leben, umzusetzen und so selbstverständlich werden zu lassen.

Schriften in leichter Sprache, Informationen in Gebärdensprache für gehörlose Menschen und in akustischer Form für blinde Menschen sind zwar zunehmend verbreitet, jedoch noch nicht alltäglich. In enger Zusammenarbeit mit „Selbst Aktiv“ steht die SPD als inklusive Partei für die Umsetzung von Barrierefreiheit, Selbstentfaltung und Mitgestaltung behinderter Menschen.

Wir von „Selbst Aktiv“ fordern alle Kommunen dazu auf, durch kommunale Aktionspläne die technischen und zwischenmenschlichen Barrieren in Städten und Gemeinden zu beseitigen. Das Leben vor Ort findet in der Kommune statt, hier müssen wir Inklusion, Mitentscheidung und Barrierefreiheit für alle Bürgerinnen und Bürger vorleben. Wir müssen das Leben in den Kommunen stärken und leichte Sprache und barrierefreies Miteinander gewährleisten.