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212/15
13.10.2015

Verleihung des 4. Internationalen Willy-Brandt-Preises an die ungarische Philosophin Ágnes Heller und die britische Journalistin Sarah Harrison

Der 4. Internationale Willy-Brandt-Preis geht an die ungarische Professorin und Philosophin Ágnes Heller. Mit dem Ehrenpreis würdigt die SPD ihren beispielgebenden Einsatz für Freiheit und Verständigung in Europa. Als überzeugte Kämpferin gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung stellt sie sich auch in aller Deutlichkeit gegen einen neuen Autoritarismus in ihrem eigenen Land.

Der diesjährige Sonderpreis für besonderen politischen Mut wird verliehen an die britische Journalistin Sarah Harrison. Sie hat mit ihrem Engagement für WikiLeaks und speziell durch ihre journalistische Begleitung von Edward Snowden großen politischen Mut bewiesen. Ihr Wirken steht exemplarisch für das Streben nach Transparenz und den Einsatz gegen ausufernde Überwachung.

Der Internationale Willy-Brandt-Preis wird von der SPD jährlich an herausragende Persönlichkeiten verliehen, die sich im Sinne des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers, Friedensnobelpreisträgers und SPD-Vorsitzenden Willy Brandt in besonderer Weise für Verständigung und Frieden verdient gemacht haben.

Der Internationale Willy-Brandt-Preis wurde anlässlich des 40. Jahrestags von Willy Brandts Kniefall in Warschau ins Leben gerufen. Der Jury sitzt Julian Nida-Rümelin vor. Er hat diese Aufgabe von Egon Bahr übernommen, der den Internationalen Willy-Brandt-Preis mit ins Leben gerufen hat und bis zu seinem Tod im August 2015 Vorsitzender der Jury war.

Weitere Mitglieder sind Jutta Allmendinger, Christine Hohmann-Dennhardt, Michael Frenzel, Eberhard Sandschneider, Gerhard Schröder und Doris Schröder-Köpf.

Erster Preisträger des Internationalen Willy-Brandt-Preises war Daniel Barenboim. Der Ministerpräsident Norwegens und Vorsitzende der norwegischen Arbeiterpartei, Jens Stoltenberg, und die burmesische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi erhielten die Auszeichnung in den folgenden Jahren.

Die Verleihung des 4. Internationalen Willy-Brandt-Preises findet im Rahmen einer Festveranstaltung statt am

Montag, den 19. Oktober 2015,

um 14:00 Uhr (Einlass ab 13:00 Uhr)

im Willy-Brandt-Haus, Atrium

Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin.

Bitte melden Sie sich für diesen Termin per E-Mail an: pressestelle(at)spd.de.

Für Fragen steht Ihnen die Pressestelle des SPD-Parteivorstandes unter 030 25991 300 zur Verfügung.

Über Ihr Interesse freuen wir uns!

Verleihung des 4. Internationalen Willy-Brandt-Preises

am 19. Oktober 2015 im Willy-Brandt-Haus

Ablauf

13.00 Uhr

Einlass

14.00 Uhr 

Musikalische Eröffnung

Begrüßung und Begründung der Jury durch

Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin,

Vorsitzender der Jury des Internationalen Willy-Brandt-Preises

Laudatio von

Sigmar Gabriel, 

 SPD-Parteivorsitzender und Bundesminister für Wirtschaft und Energie

auf die Preisträgerin des Internationalen Willy-Brandt-Preises 2015

Prof. Ágnes Heller,

Autorin und Philosophin

Rede

Prof. Ágnes Heller

Musikalische Einlage

Laudatio von

Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin

auf die Preisträgerin für besonderen politischen Mut

Sarah Harrison,

Journalistin

Rede

Sarah Harrison

Musikalischer Ausklang

15.30 Uhr

Empfang