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Pressemitteilung

037/22
06.05.2022

SPD-Ostbeauftragter Martin Dulig begrüßt Kabinettsbeschluss für Zukunftszentrum

Martin Dulig, Ostbeauftragter der SPD, sieht in den vom Bundeskabinett beschlossenen Eckpunkten für ein Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation einen wichtigen Beitrag für starke Demokratie und Zusammenhalt.

„Ich bin froh, dass Deutschland ein Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation bekommt. Das Zukunftszentrum soll ein Ort sein, der die unterschiedlichsten ost- und gesamtdeutschen Erfahrungen einbezieht, die Lebensleistungen und Erfahrungen der Menschen in Ostdeutschland sichtbarer macht und gleichzeitig in die Zukunft weist“, betont Dulig. „Es soll ein Ort sein, an dem Menschen ihr Leben und ihre Erfahrungen wiederfinden und darüber reden können. Wer glaubt, einen solchen Ort bräuchte es nicht, hat nicht verstanden, wie die Nachwendezeit und die Transformation nach 1990 bis heute wirken.

Wir können ein wenig stolz sein. Denn das Zukunftszentrum ist auch das Ergebnis einer Debatte, die maßgeblich aus der ostdeutschen Sozialdemokratie angestoßen wurde. Wir haben als Sozialdemokratie aus den Debatten der letzten Jahre viel gelernt und gemerkt, dass es wichtig ist, diese Debatten über die Nachwendezeit und die Transformation zu führen – gerade auch angesichts der erneut anstehenden Transformation und Veränderungen, denen wir aktuell gegenüberstehen.

Ich stelle mir das Zukunftszentrum als architektonisch herausragendes Gebäude vor, das in Zukunft auf der Liste der Orte in Deutschland steht, die man gesehen haben muss.

Ich finde es wichtig, dass Olaf Scholz von Anfang an das Projekt sehr unterstützt hat, als andere noch dagegen waren. Unser Bundeskanzler hat schon lange Ostdeutschland besser verstanden als andere. Olaf Scholz sagt zu Recht, dass das Zukunftszentrum einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Demokratie und Zusammenhalt in unserem Land und in Europa leisten kann. Denn es war von Anfang an vorgesehen, eine europäische Perspektive aufgrund ähnlicher Transformationserfahrungen in Osteuropa einzunehmen. In Zeiten von Krieg und der Gefährdung von Demokratie ist das umso wichtiger geworden: Wir werden viel reden und uns austauschen müssen. Auch dafür kann das Zukunftszentrum ein richtiger Ort sein.“