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Gute Arbeit, faire Bezahlung, gerechte Renten

Bild: Mann bei der Arbeit mit einer Bohrmaschine
Offset

Das ist gerecht: der Mindestlohn

Wer hart arbeitet, verdient auch einen gerechten Lohn. Darum haben wir Anfang 2015 den Mindestlohn eingeführt. Er setzt dem Lohndumping ein Ende und stärkt gerechte Gehälter und eine faire Wirtschaft. Fast vier Millionen Frauen und Männer haben damit jetzt mehr Geld auf dem Lohnzettel. Das ist eine der größten Arbeitsmarktreformen in der deutschen Geschichte. Aber wie geht es jetzt weiter?

Die Höhe des Mindestlohns wird regelmäßig durch eine unabhängige Kommission überprüft und angepasst. Das wird erstmals zum 1. Januar 2017 passieren. So wird auch zukünftig der Mindestschutz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gewährleistet.

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Mehr zum Thema:

Ein Jahr Mindestlohn: mehr Gerechtigkeit


Faktencheck Mindestlohn

Der Mindestlohn ist da!

Gleicher Lohn bei gleicher Arbeit

Gleiche Arbeit, gleiche Leistung, gleiche Position, aber ungleicher Lohn. Zum Teil macht das mehrere Hundert Euro monatlich aus. Wie kann das sein? Vor allem Frauen bekommen oft weniger als ihre männlichen Kollegen. Oft wissen sie es nicht mal. Das wollen wir ändern und durch ein Gesetz Lohnunterschiede sichtbar machen.

Gegen Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen

Die meisten Unternehmen wissen gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schätzen – und bieten gute Arbeitsbedingungen. Aber es gibt auch andere, die ihren Profit rücksichtslos auf Kosten der Beschäftigten steigern wollen: Untertarifliche Bezahlung, schlechte Arbeitsbedingungen. Davon sind besonders Leiharbeiter und Zeitbeschäftigte betroffen, die nicht eingesetzt werden, um Auftragsspitzen abzudecken – sondern als billiger Ersatz für die Stammbelegschaft. Das ist Missbrauch. Und das werden wir stoppen.

Die neuen Regelungen sehen vor, Arbeitgeber zu verpflichten, den Betriebsrat über den Einsatz von Leih- und Zeitarbeitern zu informieren. Sie sollen außerdem bereits nach neun Monaten den gleichen Lohn wie die Stammbelegschaft bekommen. Und: Den Einsatz von Zeit- und Leihbeschäftigten als Streikbrecher werden wir gesetzlich verhindern.

Klare Regeln für Leiharbeit und Werkverträge

Nach Rentenpaket, Mindestlohn und Tarifeinheit setzt die SPD das nächste wichtige sozialpolitische Projekt aus dem Koalitionsvertrag um. Mit dem Gesetzentwurf von Andrea Nahles, der am 10. Mai vom Koalitionsausschuss gebilligt wurde, gibt es klare Regeln für Leiharbeit und Werkverträge.

Chance auf bessere Arbeit

Wir erleben die vierte industrielle Revolution. Die Wirtschaft wird digital: Entwicklung, Produktion und Vertrieb verändern sich – und damit auch die Arbeitswelt. Wir wollen, dass von der Digitalisierung Wirtschaft und Beschäftigte gleichermaßen profitieren. Darum geht es beim Thema „Arbeiten 4.0“. Arbeitsministerin Andrea Nahles hat in einem „Grünbuch" bereits Herausforderung und Chancen beschrieben. Wir kümmern uns darum, dass bei der Entwicklung niemand zurückbleibt.

Mehr zum Thema:

Thema Arbeit – auf digitalleben.spd.de

Arbeiten 4.0 – Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Mehr Gerechtigkeit – auch an der Spitze

Frauen sind heute so gut ausgebildet wie nie zuvor. In Führungspositionen arbeiten trotzdem noch immer fast ausschließlich Männer.

Darum haben wir die Frauenquote durchgesetzt: Ab 2016 müssen mindestens 30 Prozent Frauen in der Führungsebene und in den Aufsichtsräten von börsenorientierten Unternehmen sitzen. Werden zu wenige Frauen gewählt, bleiben die jeweiligen Plätze im Aufsichtsrat unbesetzt.

Die Frauenquote wird die Arbeitswelt grundlegend verändern und für mehr Gleichberechtigung in Deutschland sorgen. Denn Gleichstellung an der Spitze führt auch dazu, dass Frauen im gesamten Unternehmen mehr Chancen haben.

Mehr zum Thema:

Faktencheck Frauenquote

Das Rentenpaket für gerechte Renten

Wer lange hart gearbeitet hat, soll im Ruhestand eine gute Rente haben. Dafür haben wir einiges durchgesetzt: zum Beispiel die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren. Damit können Beschäftigte nun zwei Jahre früher abschlagsfrei in Rente gehen – derzeit also schon ab 63.

Mehr Erwerbsminderungsrente

Wenn die Gesundheit nicht mehr mitspielt, müssen manche Frauen und Männer vorzeitig in Rente gehen. Sie erhalten jetzt mehr Geld – die Erwerbsminderungsrente wurde erhöht. Außerdem wurde das Reha-Budget angehoben, damit bessere Rehaleistungen zur Verfügung stehen.

Mütterrente: Erziehungsleistung würdigen

Früher haben vor allem Mütter für ihre Kinder auf eigene Berufstätigkeit verzichtet – denn nur selten gab es ausreichend gute Kita-Plätze oder Ganztagsschulen. Damit haben sie Nachteile bei ihrer Altersversorgung. Und darum haben wir die „Mütterrente“ eingeführt. Das heißt: Alle, die vor 1992 Kinder bekommen haben, erhalten pro Kind monatlich rund 28 Euro in West- und 26 Euro in Ostdeutschland mehr Rente.

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