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Menschliche Pflege

Foto: alte und junge Frau
colourbox.de

Menschliche Pflege

Gute Pflege wird von Menschen gemacht – für Menschen. Aber viele Pflegende erfahren heute nicht die Wertschätzung, die sie verdienen. Darum sorgen wir für mehr Pflegekräfte, eine bessere Bezahlung und eine moderne Ausbildung. Und wir entlasten die Angehörigen. Mehr Menschlichkeit, weniger Druck. Das ist unser Anspruch.

Angehörige unterstützen und entlasten

Kinder von pflegebedürftigen Eltern müssen als Normalverdiener künftig keine Kosten im Zusammenhang mit der Pflege mehr übernehmen. Bislang mussten die Kinder für deren Unterhalt aufkommen – wenn die Eltern Hilfe zur Pflege oder andere Leistungen der Sozialhilfe erhalten. Das haben wir jetzt geändert! Ab Januar kommenden Jahres müssen rund 275.000 Familien nicht mehr für den Unterhalt ihrer pflegebedürftigen Angehörigen zahlen. Das heißt: Mehr Geld in der Haushaltskasse für alle, die unter 100.000 Euro im Jahr verdienen (Brutto; Alleinstehende).

Und: Wer wegen Urlaubs, wichtiger Termine oder eigener Krankheit Unterstützung bei der Pflege eines Familienmitglieds braucht, bekommt diese Hilfe jetzt flexibel und unbürokratisch.

Mehr Zuwendung

Mehr Pflegekräfte heißt: mehr Zeit für Zuwendung. Darum schaffen wir in einem ersten Schritt 13.000 neue Stellen für Fachkräfte – ohne Mehrkosten für pflegebedürftige Menschen. Jede vollstationäre Altenpflegeeinrichtung in unserem Land soll davon profitieren.

Grafik: 13.000 Pflegerinnen und Pfleger mehr. Sofort!

Faire Löhne

Oft werden Pflegerinnen und Pfleger zu schlecht bezahlt. Dabei ist das ein Zukunftsberuf und wir werden viel mehr Fachkräfte brauchen als bisher. Darum sorgen wir für bessere Löhne, die sich an Tarifverträgen orientieren.

Moderne Ausbildung

Mit einer einheitlichen Ausbildung, die Wege sowohl in die Kranken- als auch in die Altenpflege eröffnet, machen wir den Beruf attraktiver und moderner. Gleichzeitig schaffen wir das bisherige Schulgeld ab, stattdessen wird es eine Ausbildungsvergütung geben.

Für uns ist gute Pflege keine Privatsache. Wir lassen die nicht allein, die sich um andere kümmern. Das gehört zu einem solidarischen Land.