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Alleinerziehende

Foto: Alleinerziehend - nicht alleingelassen
Mr. Exen / Shutterstock.com

Wir stärken Alleinerziehende

Die Blockadehaltung der Union ist durchbrochen. Wir verbessern den Unterhaltsvorschuss. So können Alleinerziehende und ihre Kinder dauerhaft auf sicheren Füßen stehen und müssen nicht von Arbeitslosengeld II leben, nur weil der andere Elternteil nicht zahlt.

Alleinerziehende, die vom Partner keinen Unterhalt für die Kinder bekommen, erhalten zukünftig mehr staatliche Unterstützung. Bisher konnten Eltern für ihre Kinder maximal bis zu deren 12. Lebensjahr einen Unterhaltsvorschuss erhalten. Diese Altersgrenze wird nun auf 18 Jahre angehoben. Zudem wurden die Vorschusszahlungen bislang auf 6 Jahre befristet. Durch die Neuregelung wird die zeitliche Begrenzung nun ganz aufgehoben. Für alleinerziehende Mütter und Väter haben wir damit konkrete Erleichterungen erkämpft.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) freut sich, „dass wir die Situation von alleinerziehenden Müttern und Vätern und ihren Kinder verbessern".

Alleinerziehenden-Verband: Riesen-Schritt im Kampf gegen Kinderarmut

Solveig Schuster, Chefin des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV), kommentiert die Einigung: „Jetzt können die Sektkorken knallen. Alleinerziehende und ihre Kinder haben heute Grund zum Feiern!“

Schuster weiter: „Damit erfüllt sich nicht nur eine langjährige Forderung unseres Verbandes, diese Entscheidung ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Bekämpfung der Kinderarmut im Land."

Foto: Manuela Schwesig
dpa

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