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Kay Suwelack

Symbolfoto: Jetzt in die SPD eintreten mit Neumitglied Kay Suwelack

Dafür trete ich ein

Ich war früher schon einmal Mitglied der SPD. Das ist allerdings mehr als 10 Jahre her. Vielleicht sogar 15. Ich bin damals aus Protest gegen die Agenda-Politik von Kanzler Schröder ausgetreten und war danach lange Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen. Ich hatte gelaubt, den damals bei der SPD verloren gegangenen Markenkern für soziale Gerechtigkeit dort wiederzufinden. Außerdem habe ich mich lange (das tue ich auch heute noch) für Umweltpolitik und den Ausstieg aus der Kernenergie stark gemacht. Die letzten beiden Themen sind mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen und sind heute vom Prinzip her kein Alleinstellungsmerkmal einer einzelnen Partei mehr.

Heute stehen wir vor ganz anderen Herausforderungen. Der in Europa und den USA um sich greifende Populismus und die aus Russland gesteuerten Desinformationskampagnen haben uns an einen Scheideweg gebracht. Der Machtwechsel in den USA bedeutet meines Erachtens nach den Beginn einer neuen Weltordnung. Darüber hinaus sind diese Phänomene für mich auch ein schlagender Beweis dafür, dass wir bei aller verständlichen Euphorie für die Globalisierung und den dadurch wachsenden Wohlstand, übersehen haben, dass Teile der Gesellschaft nicht davon profitieren. Viele sehen in der Globalisierung keinen Vorteil.

Als Europäer liebe ich die Reisefreiheit und die Möglichkeiten, die uns z.B. der Euro bietet. Als Wissenschaftler weiß ich um die großen Errungenschaften der EU im Bereich der Forschungszusammenarbeit und beim interkulturellen Austausch. Jetzt ist es wichtig, dass wir Europäer zusammenstehen und all diese Errungenschaften gegen innere und äußere Angriffe verteidigen. Dafür müssen wir es schaffen, dass auch wirklich viele EU-Bürger von den Errungenschaften dieser Europäischen Union profitieren können. Der Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit ist ein Stück des Weges, den wir dafür beschreiten müssen. Für die SPD liegt hierin die Chance, zu alter Größe zurückzukehren. Mit Martin Schulz an der Spitze kann das gelingen!

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