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Zukunftsdialog

Das Thema Corona hat fast alle Lebensbereiche erfasst. Die gravierenden Folgen werden auch die Politik noch lange und intensiv beschäftigen. Für die SPD steht fest: Wir kommen nur gemeinsam aus der Krise. Über die Wege zu einer sozial gerechten und ökologischen Bewältigung der Pandemie will sie sich mit Bürgerinnen und Bürgern in Zukunftsdialogen austauschen.

Die Ideen und Debatten-Beiträge sollen auch in das SPD-Wahlprogramm für die kommende Bundestagswahl einfließen. „Corona hat unseren Blick auf die Zusammenhänge von Leben und Arbeiten geschärft und auf die Zukunft. Wir wollen externe Impulse und politische Zielsetzungen mit den Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger zusammenführen“, sagt Saskia Esken. Norbert Walter-Borjans fügt hinzu: „Wir wollen ein Wahlprogramm ganz nah an den Themen des Alltags und den Erwartungen für die Zukunft.“ Geleitet wird dieser Dialog von den beiden Parteivorsitzenden und Generalsekretär Lars Klingbeil.

Die Sendungen werden live übertragen. Über die digitalen Kanäle können sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger mit Kommentaren, Ideen und Fragestellungen beteiligen.

Die erste Sendung im Video

Applaus reicht nicht aus.

Systemrelevant in der Krise, aber unerhört bei der Bezahlung

Die Corona-Krise stellt den Wert der Arbeit auf den Prüfstand. Geredet wird wieder von Systemrelevanz. Diesmal sind es aber nicht die Banken, sondern Pflegekräfte, Kassiererinnen, Müllwerker und Paketboten. Ohne die neuen Systemrelevanten hätte die Krise unser Leben viel härter und existenzbedrohend getroffen.

Plötzlich tritt die sonst dominante Profitmaximierung hinter die Unterstützung der Arbeitnehmer*innen mit (ver-)sorgenden Tätigkeiten zurück – bisweilen aber nur in Debatten und Dankesreden. Das gilt ganz besonders für vermeintlich klassische Frauenberufe – häufig schlecht bezahlt und mit wenig Ansehen.

"Wir wollen keine Rosen – wir wollen gleiche Rechte", forderten vor über 100 Jahren sozialdemokratische Frauen. Folgt jetzt die Abwandlung "Wir wollen Eure Systemrelevanz nicht – wir wollen ordentliche Bezahlung …"? Und sind wir bereit, den (systemrelevanten) Wert der Arbeit als Gesellschaft zu finanzieren?

Darüber diskutierten die SPD-Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans am 29. Juni mit

  • Stephan Grünewald, Rheingold Institut („So tickt Deutschland in der Corona-Krise“)
  • Prof. Dr. Katharina Zweig („Systemisches Denken für mehr Handlungsfreiheit“)
  • Hubertus Heil, stv. Bundesvorsitzender der SPD und Arbeitsminister
  • und mit Euch über die digitalen Kanäle der SPD

Moderation: Daniel Finger (Freier Journalist, radioeins)