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PARTEI

Übersicht

Die SPD im Überblick

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Aufbau der Partei

Aufbau der Partei

SPD-Mitglieder aktiv in der Nachbarschaft.
Aktiv in der Nachbarschaft. (Foto: Jörg Hüster)

Die SPD organisiert sich von unten nach oben. Die Mitglieder teilen sich in unterschiedlichen Gliederungsebenen auf. Zumeist sendet die jeweilige Gliederung Vertreterinnen und Vertreter, sogenannte Delegierte, auf die nächsthöhere Ebene. Dadurch werden aus Anliegen der Basis Beschlüsse auf Bundesebene, die für die gesamte Partei gelten.


Erfahren Sie mehr über den Aufbau der SPD:

Personen

Personen

Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel im Gespräch.
Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel im Gespräch. (Foto: Julia Dammenhayn)

Hier können Sie sich über die wichtigsten Personen innerhalb der SPD informieren. Von allen Mitgliedern der Parteispitze stehen Ihnen Pressefotos zum Download zur Verfügung.

Mitmachen - mitentscheiden

Mitmachen - mitentscheiden

SPD-Mitglieder nehmen an einer Demonstration teil.
Setzen Sie sich mit weiteren 475.000 Genossinnen und Genossen für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität ein. (Foto: Marco Urban)

Sie interessieren sich für die SPD und für Mitmachmöglichkeiten? Sie wollen selbst politisch aktiv werden und wissen nicht, wie?

Bei uns Sozialdemokratinnen und -demokraten können Sie mitmachen – auf ganz unterschiedlichen Ebenen und Wegen: Im Internet genauso wie „live“ vor Ort. Mit viel oder auch mit wenig Zeit. Mit Interesse an der Diskussion über politische Zusammenhänge genauso wie mit Lust am praktischen Tun. Voraussetzung für die Mitarbeit bei uns ist nicht politische Tiefenkenntnis, sondern echtes politisches Interesse.

Wir Sozialdemokratinnen und -demokraten freuen uns auf Ihr Engagement für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.

Im Folgenden informieren wir Sie über Möglichkeiten, wie Sie bei uns mitmachen können. Suchen Sie sich einfach das Passende aus:

Unsere Geschichte

Unsere Geschichte

Die deutsche und europäische Geschichte ist untrennbar mit der Geschichte der Sozialdemokratie verbunden. Seit über 150 Jahren kämpft die SPD erfolgreich für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Für eine solidarische und fortschrittliche Gesellschaft, die den einzelnen schützt und ihn zur Selbstbestimmung befähigt. Forderungen, die bis heute nichts an Aktualität eingebüßt haben.

Im Gegenteil: Die Frage der sozialen Gerechtigkeit ist heute so aktuell wie 1863, als die soziale Lage der Arbeiterschaft Ferdinand Lassalle zur Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereines veranlasste. Ohne die Sozialdemokratie würde es keinen Achtstundentag, keine Arbeitnehmerrechte oder keine Arbeitsschutzgesetzgebung geben.

Die Sozialdemokratie war, ist und bleibt die starke politische Kraft für Demokratie und Emanzipation in Deutschland: vom Einsatz für Frauenrechte und der Einführung des allgemeinen und gleichen Wahlrechts über die Einführung der Gleichberechtigung im Grundgesetz und die Durchsetzung des Selbstbestimmungsrechts der Frau bis hin zu aktuellen Forderungen nach gleichem Lohn für Frauen und Männer sowie nach mehr Frauen in Führungspositionen.

Eine halbe Million Menschen feiern 150 Jahre SPD beim Deutschlandfest der SPD am Brandenburger Tor.
Eine halbe Million Menschen feierte 2013 das 150-jährige Jubiläum der SPD auf dem Deutschlandfest der SPD am Brandenburger Tor in Berlin. (Foto: Hans-Christian Plambeck)

Die SPD war immer mehr als nur eine Partei oder gar ein Wahlverein. Wir waren und sind teil einer sozialen und kulturellen Bewegung. Mit unserem Gründungsdatum von 1863 verbindet sich auch die Geschichte der Gewerkschaften in Deutschland sowie zahlreicher Verbände und Organisationen der Arbeiterbewegung. Alle vereinen gemeinsame Ziele und Überzeugungen:

  • der Vorrang des Gemeinwohls vor dem Interesse
des Einzelnen,

  • die Sicherung der Lebensqualität aller vor der bloßen Anhäufung von Reichtum weniger,
  • 
die freie Entfaltung des Individuums und die kulturelle Vielfalt vor dem Zwang zur Anpassung,

  • die nachhaltige und soziale Entwicklung vor der rücksichtslosen Ausbeutung von Mensch und Natur.

Diese Überzeugungen und der Wille, gesellschaftliche Verhältnisse nicht hinzunehmen, sondern zu verändern, stehen im Mittelpunkt unserer Geschichte. Millionen von Menschen sind für diese Ziele und Überzeugungen eingetreten – vielfach trotz persönlicher und beruflicher Nachteile.

Wegen ihrer Überzeugung sind Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ausgegrenzt und bestraft worden, ins Gefängnis gesperrt, ins KZ verschleppt und ermordet worden.

Freiheit - Gerechtigkeit - Solidarität: Seit über 150 Jahren auf unseren Fahnen

Die große Tradition der SPD liefert den Ansporn, uns auch weiterhin – ausgerichtet an unseren Grundwerten von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität – als starke politische Kraft für sozialen Fortschritt in Deutschland und Europa einzusetzen. Denn wir sind überzeugt:
Die Sozialdemokratie wird gebraucht für die Herausforderungen der Gegenwart und eine bessere Zukunft in Deutschland, Europa und der Welt.

Netzwerk

Netzwerk

In den Arbeitsgemeinschaften finden Genossinnen und Genossen mit gleichen Interessensgebieten oder aufgrund ihrer persönlichen Eigenschaften , wie Alter und Geschlecht, zusammen. Neben den Arbeitsgemeinschaften gibt es noch Themenforen und Arbeitskreise.

Grundsatzprogramm

Grundsatzprogramm

Die SPD ist Programmpartei. Die Sozialdemokratie wollte in ihrer langen Geschichte stets mehr sein als ein Kanzlerwahlverein. Regierungsmacht war und ist für die SPD Mittel zum Zweck. An ihren Programmen lässt sich das „Wofür” sozialdemokratischer Politik ablesen.

Beschlüsse

Beschlüsse

Auf dem SPD-Bundesparteitag entscheiden die Delegierten über die Anträge. Marco Urban
Auf dem SPD-Bundesparteitag entscheiden die Delegierten über die Anträge.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Beschlüsse

Vom Antrag zum Beschluss – Wie aus einer Idee Politik wird.

Die SPD findet ihre inhaltlichen Positionen von unten nach oben. Das bedeutet: Jedes Mitglied kann daran mitarbeiten. Wie SPD-Mitglieder einen Beschluss mit voranbringen, zeigt dieses Beispiel.

Michaela und Hasan sind SPD-Mitglieder. In der Partei haben sie kein Amt, engagieren sich aber ehrenamtlich in einem Jugendzentrum in ihrer Nachbarschaft. Da ein Finanzierungsprogramm der Bundesregierung nicht verlängert wurde, muss das Jugendzentrum geschlossen werden. Ein Skandal, finden Michaela und Hasan.

Auf einer Sitzung ihres Ortsvereins sprechen sie das Thema an. Der Ortsverein diskutiert, wie dem Jugendzentrum geholfen werden kann. Ein anderes Mitglied findet aber, dass die Mehrausgaben der Kommune in einem anderen Projekt besser aufgehoben sind.

Michaela und Hasan argumentieren gut und überzeugen eine Mehrheit von ihrem Anliegen. Der Ortsverein beschließt, dass die Kommune das Jugendzentrum stärker unterstützen und der Bund das Förderprogramm weiterführen soll. Frank, der auch Mitglied im Stadtrat ist, bringt die Ideen anschließend in den Rat ein, der daraufhin mehrere Maßnahmen zur Unterstützung des Zentrums beschließt.

Den Antrag zur Weiterführung des Förderprogramms reicht der Ortsverein zum nächsten Bundesparteitag ein. Dort stimmen die rund 600 Delegierten aus allen Landesverbänden und Bezirken dem Antrag zu und beauftragen die Bundestagsfraktion mit der Umsetzung. Diese stellt jetzt im Bundestag den entsprechenden Antrag. Da eine Mehrheit der Abgeordneten dem zustimmt, führt die Bundesregierung das Programm fort.

Für Michaela und Hasan hat sich ihr Engagement gelohnt. Das Jugendzentrum ist gerettet.

Konvent und Parteitage

Konvent und Parteitage

Oberstes Beschlussgremium der SPD ist der Bundesparteitag, der alle zwei Jahre stattfindet. Um dazwischen Beschlüsse zu fassen, treffen sich die Delegierten auf dem Parteikonvent, einem „kleinen Parteitag“.

Preise

Preise

Patrick Dahlemann (rechts) erhält den Gustav-Heinemann-Bürgerpreis 2014 der SPD in Berlin
Die SPD-Vize Manuela Schwesig und der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel überreichen den Gustav-Heinemann-Bürgerpreis der SPD 2014. (Foto: dpa)

In unserer Übersicht erfahren Sie, welche unterschiedlichen Preise die SPD vergibt:

  • Gustav-Heinemann-Bürgerpreis
    Der Gustav-Heinemann-Bürgerpreis ist eine Auszeichnung für Personen, Gruppen oder Organisationen, die sich um Freiheit und Gerechtigkeit in eigenverantwortlicher Haltung verdient gemacht haben. Der Preis wird seit 1977 von der SPD gestiftet.
  • Regine-Hildebrandt-Preis
    Vom SPD-Parteivorstand gestifteter Preis, um das Lebenswerk von Regine Hildebrandt zu würdigen. Er soll an Personen und Gruppen vergeben werden, die sich in besonderem Maße für Ostdeutschland, die innere einheit und gegen Rechtsextremismus einsetzen. 
  • Wilhelm-Dröscher-Preis

    Den Wilhelm-Dröscher-Preis vergibt ein Kuratorium des SPD-Parteivorstandes unter Vorsitz von Heidemarie Wieczorek- Zeul für herausragende und vorbildliche Aktionen und Projekte von Ortsvereinen, Arbeitsgemeinschaften und sonstigen sozialdemokratischen Initiativen. Der Preis wird zu den ordentlichen Parteitagen vergeben, auf denen sich die Bewerber-Projekte vorstellen können.

  • Internationaler Willy-Brandt-Preis
    Der Internationale Willy-Brandt-Preis wird von der SPD jährlich an herausragende Persönlichkeiten verliehen, die sich im Sinne des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers und Friedensnobelpreisträgers Willy Brandt in besonderer Weise für Verständigung und Frieden verdient gemacht haben.