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Corona: Solidarität ist gefragt! So kannst Du helfen.

Solidarität ist gefragt! So kannst Du helfen.

Nicht nur die Politik ist gefragt, sondern auch die Gesellschaft und jede und jeder Einzelne von uns: Das Coronavirus ist vor allem für Menschen ab 60 Jahren, Vorerkrankte und Menschen mit Behinderung eine Gefahr. Diese Gefahr ist umso besser zu bannen, je weniger Erkrankungen es auf einen Schlag gibt. Dann entstehen in unserem gut ausgebauten Gesundheitswesen keine Engpässe für eine schnelle und erfolgreiche Behandlung derer, die auf eine intensivmedizinische Versorgung angewiesen sind. Das ist der Grund, warum die sozialen Kontakte gerade weitgehend eingeschränkt sind.

Wir können bei aller gebotenen Vorsicht viel Gutes tun, indem wir besonders ältere und hilfsbedürftige Menschen in den kommenden Tagen unterstützen: Einkäufe erledigen zum Beispiel, Rezepte vom Arzt oder Medikamente aus der Apotheke holen – oder auch einfach mal miteinander telefonieren und ein offenes Ohr haben.

Banner: Corona - Lasst uns zusammenhalten und Solidarität zeigen.

Wer helfen möchte, kann einen Aushang im Hausflur machen oder eine Nachricht in den Briefkasten werfen. Hilfreich sind auch WhatsApp- oder Telegrammgruppen, um sich in der Nachbarschaft gegenseitig zu informieren und zu unterstützen.

Auch die Jusos bieten vor Ort unkomplizierte Hilfe an. Dafür kannst Du in den sozialen Medien dieses Sharepic nutzen und Deine Kontaktdaten posten.

Wichtig: Bitte achte bei der Hilfe auf Deine Gesundheit – und die Deiner Mitmenschen. Also am besten die Einkaufsliste telefonisch zusammenstellen, dann den Einkauf vor der Tür abstellen und das Geld in einem Briefumschlag übergeben lassen, um direkten körperlichen Kontakt zu vermeiden.

Solidarität heißt: Wir halten zusammen!

Nachbarschaftshilfen

Vielerorts sind Nachbarschaftshilfen entstanden, wir haben einige zusammengetragen.

Nachbarschaftsplattform nebenan.de

In ganz Deutschland haben sich zig tausend Menschen gemeldet, die bereit sind, für andere einkaufen zu gehen, den Hund auszuführen oder auf die Kinder aufzupassen. Die Angebote stehen auf Websites wie nebenan.de. Auf der Nachbarschaftsplattform kannst du dich unkompliziert vernetzen und Nachbarschaftshilfe leisten. Für alle, die von Corona betroffen sind und Unterstützung benötigen, gibt es eine Corona-Sonderseite mit Hilfe-Gesuchen nach Postleitzahlen sortiert.
Und für Menschen ohne Internetanschluss eine Hotline: 0800-866 55 44

Foto: Nachbarschaftshilfe: Blumen auf dem Balkon des Nachbarn gießen.
nebenan.de

#NachbarschaftsChallenge

In Sozialen Medien haben zahlreiche Nutzer*innen eine Solidaritätsaktion gestartet, um vor allem Älteren und Menschen mit Vorerkrankungen zu helfen. Mach mit! Poste dein Hilfsangebot unter dem Hashtag #NachbarschaftsChallenge.

Freiwillige helfen jetzt

Wer derzeit einen Freiwilligendienst leistet und wegen der Corona-Krise zu Hause bleiben muss, kann über eine neue Online-Plattform einen anderen Einsatzort finden. Auf www.freiwillige-helfen-jetzt.de kann sich anmelden, wer gerade den Bundesfreiwilligendienst, ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in einer Einrichtung absolviert, die vorübergehend geschlossen hat. Hilfseinrichtungen auf der Suche nach Unterstützung können sich ebenfalls melden. Wer nicht in einem Dienstjahr ist, aber dennoch helfen will, kann sich auf der Plattform www.hilf-jetzt.de anmelden.

Obdachlose: Ein Zaun verbindet

Obdachlose Menschen kommen noch schwerer an Lebensmittel, Hygieneartikel, Kleidung und Ähnliches. In vielen Städten wird ihnen an sogenannten Gabenzäunen geholfen. Auf Social Media Kanälen sind unter dem Hashtag #Gabenzaun einige Standorte zu finden. Pack eine Plastiktüte und häng sie an den Zaun.

Foto: Helfer bindet Beutel mit Lebensmitteln an Gabenzaun
dpa

Jetzt Tafeln unterstützen

Die Ausbreitung des Coronavirus ist auch für die Tafeln eine Herausforderung. Viele sind derzeit geschlossen. Die Tafeln rufen vor allem junge Menschen dazu auf, sie zu unterstützen. Beispielsweise um Lieferdienste einzurichten oder auszuweiten, Lebensmittel in Tüten zu packen und im Hof unter freiem Himmel auszugeben. Jetzt melden und mithelfen!

Seid #JuteNachbarn

Foto: 19-jährige Schülerin, die in Köln eine Coronahilfe initiiert hat
dpa

Carla Mombartz (19) hat in Köln eine Coronahilfe initiiert, die innerhalb weniger Tage über 150 Helferinnen und Helfer vereinen konnte.

Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, ein Zeichen für Hilfe und Solidarität zu setzen und zu zeigen, dass wir füreinander da sind. Mach mit! Nimm einen Jutebeutel zum Einkaufen für deine hilfsbedürftigen Nachbar*innen. Du kannst auch einen Beutel mit Lebensmitteln füllen und ihn draußen an die Türklinke oder eine Laterne hängen – für obdachlose Menschen und andere Bedürftige, die besonders auf Hilfe angewiesen sind. Oder du hängst den Jutebeutel aus dem Fenster oder an den Balkon und zeigst damit: Wir alle stehen zusammen und helfen einander – wir sind einfach #JuteNachbarn.

Finde deine lokale Nachbarschaftshilfe

Hier findest du lokale Initiativen, die Nachbarschaftshilfe in Corona-Zeiten organisieren. Und zwar von Organisationen, Einrichtungen und Nachbarschaftshäusern, die sich in ihrer Nachbarschaft auskennen.

Mehr Tipps

Mehr Tipps für einfache und praktische Nachbarschaftshilfe in Zeiten der Coronakrise findest du auf www.tagdernachbarn.de.