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13.11.2020

Corona-Neustarthilfe für Soloselbstständige

Foto: Olaf Scholz
dpa

Gute Nachrichten für Soloselbständige – insbesondere Künstler, Schauspielerinnen und andere Kulturschaffende. Die Regierung legt bei den Corona-Hilfen nach. Die Überbrückungshilfe wird verlängert und so weiter entwickelt, dass sie auch denen zugutekommt, die bislang davon nicht profitieren. „Wir wollen den Soloselbständigen helfen“, sagte Vizekanzler Olaf Scholz. Soloselbständige erhalten Zuschüsse von bis zu 5000 Euro.

Die Kultur und Kreativszene wird von der Corona-Krise seit Monaten hart getroffen. Die Bundesregierung will die Folgen des November-Lockdowns für die Beschäftigten in der Kreativwelt abfedern. Neben der Novemberhilfe, die vor allem auch für Soloselbständige greift, wird es mehr Hilfe für Soloselbständige und die Kultur- und Veranstaltungsbranche geben.

„Mit der Neustarthilfe erhalten Soloselbständige, die oft keine Betriebskosten geltend machen konnten, eine Sonderunterstützung von einmalig bis zu 5000 Euro – als unbürokratischer Zuschuss“, sagte Vizekanzler Olaf Scholz am Freitag. Das helfe „gerade Selbstständigen aus der Kultur- und Veranstaltungsbranche, die von den Auftrittsbeschränkungen der Pandemie besonders gebeutelt sind“.

Esken: Kunst und Kultur sind lebenswichtig

Mit der „Neustarthilfe“ können Soloselbständige unter anderem aus dem Kulturbereich einen einmaligen Zuschuss von bis zu 5000 Euro für diesen Dezember und die ersten sechs Monate 2021 erhalten. Damit sollen sie 25 Prozent des vergleichbaren Umsatzes aus dem Vorjahr ausgezahlt bekommen, wenn ihr Geschäft wegen der Corona-Pandemie um mehr als die Hälfte zurückgegangen ist.

Mit der Neustarthilfe für Soloselbständige schließe man eine Lücke, „die uns allen schmerzlich bewusst ist“, sagte SPD-Chefin Saskia Esken. Viel zu viele Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende und andere hätten bislang wegen der Corona-Regeln ohne Einnahmen da gestanden, weil sie kein klassisches Unternehmen mit fixen Kosten führen. Für sie alle biete die Neustarthilfe „nun einen finanziellen Rettungsring, der über die nächsten Monate trägt“, so Esken. „Kunst und Kultur sind kein Luxus, den man in der Krise über Bord wirft“, ergänzte der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans.

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