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Käte Strobel

Foto: Käte Strobel

Käte Strobel (1907–1996)

Käte Strobel stand in ihrer Zeit vor allem für gesellschaftlichen Aufbruch, eine fortschrittliche Familienpolitik, Emanzipation und eine moderne Sexualaufklärung. Strobel gehörte früh der sozialistischen Jugendbewegung – den Kinderfreunden und Falken – an. Ihr Mann, der Schriftsetzer Hans Strobel, ebenfalls Sozialdemokrat, überlebte den Nationalsozialismus im Konzentrationslager und im Strafbataillon, sie selbst musste zwei kleine Kinder durch Krieg und Naziterror bringen. Sofort nach Kriegsende engagierte sich Käte Strobel in der bayrischen SPD und zog 1949 in den ersten Deutschen Bundestag ein. In der Großen Koalition war sie seit 1966 Gesundheitsministerin. Im Kabinett von Willy Brandt wurde ihr Aufgabenbereich um Familie und Jugend erweitert.

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