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29.10.2015

Arbeitsmarkt Rekordtief bei Arbeitslosigkeit

Ein Lehrling und ein Geselle hantieren mit einem Messschieber. (Foto: dpa)
dpa

Immer weniger Menschen sind arbeitslos. (Foto: dpa)

In Deutschland sind so wenige Menschen arbeitslos wie seit 1991 nicht mehr: Im Oktober sank die Zahl der Arbeitslosen auf weniger als 2,7 Millionen. Gleichzeitig können wir von etwa einer Million offener Stellen bundesweit ausgehen. Arbeitsministerin Andrea Nahles kündigte an, noch stärker auf Qualifizierung zu setzen.

Die Arbeitslosenzahlen zeigten deutlich, dass sich der Arbeitsmarkt in einer guten Verfassung befinde, sagte Nahles am Donnerstag.

Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte, ist die Zahl der Jobsucher weiter zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0,2 Punkte auf 6,0 Prozent. Auch saisonbereinigt entwickelt sich der Arbeitsmarkt positiv. Und die Nachfrage nach Fachkräften ist ungebrochen.

Arbeitskräfte gesucht

Bei der Bundesagentur sind bundesweit noch 600.000 freie Stellen gemeldet. Tatsächlich liege die Zahl wohl eher bei einer Million, sagte die Ministerin. Deshalb müsse die Frage der Qualifizierung von An- und Ungelernten in Tarifverträgen, Betrieben, aber auch arbeitspolitischen Maßnahmen angegangen werden.

„Aus- und Weiterbildung sind zentrale Elemente unseres Fachkräftekonzeptes, unterlegt durch ein breites und differenziertes Förderangebot. Mit Qualifizierung können wir auch Potenziale heben, die sonst außen vor bleiben“, sagte Nahles. „Wir wollen, dass alle eine faire Chance auf einen Neustart in Deutschland bekommen – die, die schon länger Arbeit suchen und hier ihr Leben neu in die Hand nehmen wollen, und die, die bei uns Frieden und eine neue Heimat suchen“, bekräftigte die SPD-Politikerin.

Andrea Nahles präsentiert die Arbeitsmarktzahlen

Die Politik der SPD wirkt

Die deutsche Wirtschaft ist auf Wachstumskurs, die Löhne steigen insgesamt und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist auf Rekordniveau. Die SPD hat die Tarifautonomie gestärkt und neue Ansätze zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit umgesetzt. Der Mindestlohn wird zunehmend zur Normalität und stabilisiert spürbar die Strukturen auf dem Arbeitsmarkt. Statt der prophezeiten Jobverluste sind heute über eine halbe Million Menschen mehr beschäftigt als vor einem Jahr. Das spült viel Geld in die Sozialkassen. So wird für das kommende Jahr auch damit gerechnet, dass die Renten kräftig steigen werden.