In der Bundesregierung hat die SPD wichtige Fortschritte für Arbeitnehmer, Familien und Rentner durchgesetzt. Den Kurs setzt sie jetzt auf dem Parteikonvent fort. Unter "Fortschritt und Gerechtigkeit" skizzierte SPD-Chef Sigmar Gabriel die Richtung, die in der anstehenden Programmdebatte konkretisiert werden dürfte.Der Konvent ist der Kleine Parteitag der SPD – und tagt ein bis zwei Mal im Jahr. Mit Beschlüssen zur Stärkung von Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen, mehr bezahlbaren Wohnungen, Investitionen in die Zukunft, Steuergerechtigkeit und mehr Sicherheit hat die SPD am Sonntag Hinweise für die anschließenden Arbeit am Wahlprogramm geliefert."Wir haben heute über die Zukunft des Landes diskutiert – während CDU und CSU miteinander streiten. Wir wollen das Leben der Menschen besser, gerechter machen", fasst SPD-Chef Sigmar Gabriel die Debatten zusammen. "Fortschritt und Gerechtigkeit". Konkret heißt das, dafür zu sorgen, dass Deutschland auch in zehn Jahren noch wirtschaftlichen Erfolg haben wird: zum Beispiel durch Investitionen in Infrastruktur, in mehr bezahlbare Wohnungen, in Forschung. So soll etwa in zehn Jahren schnellstes Internet, ein Gigabitnetz, durch private und öffentliche Investitionen aufgebaut werden. Bis zu 400.000 Wohnungen – vor allem mit Sozialbindung – sollen jährlich entstehen und Frauen und Männer, die 40 Jahre gearbeitet haben, eine Rente bekommen, die auf jeden Fall höher sein muss als bei Menschen, die nie gearbeitet haben.
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05.06.2016 | SPD-Parteikonvent