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06.12.2019

Saskia Esken „Nach vorne in die neue Zeit“

Foto: Saskia Esken spricht auf dem Bundesparteitag
photothek

In einer kämpferischen Rede wirbt Saskia Esken dafür, der SPD wieder das zurückzugeben, was der Partei in den Augen vieler Menschen am meisten fehlt: Glaubwürdigkeit und Standhaftigkeit – mit dem Mut, mit unseren Werten voranzugehen in die neue Zeit.

Von der Paketbotin zur Softwareentwicklerin hat sie es geschafft. Nun hält Saskia Esken ihre Bewerbungsrede für das Amt der SPD-Parteivorsitzenden. „Ich kenne die Lebensbedingungen der vielen Menschen, für die wir, mit denen wir seit jeher Politik machen!“

„Wir werden Hartz-IV überwinden“

Mit ihrem Konzept für einen neuen Sozialstaat schließe die SPD auf diesem Parteitag ein „viel zu langes“ Kapitel ihrer Geschichte. „Wir waren die Partei, die Hartz-IV eingeführt hat. Und wir sind die Partei, die es überwinden und durch ein besseres System ersetzen wird.“

Ein zentrales Zukunftsthema sieht Esken in der Digitalen Revolution. Diese müsse so gestalten werden, dass sie menschlich wird - orientiert am Gemeinwohl und an den bürgerlichen Freiheitsrechten. „Die größte Herausforderung der nächsten Jahre ist offensichtlich: unsere Werte, unsere soziale Marktwirtschaft ins digitale Zeitalter zu überführen.“

„Wir gehen nach vorne“

Gemeinsam mit Norbert Walter-Borjans sei sie angetreten, um der SPD wieder das zurückzugeben, was der SPD in den Augen vieler Menschen am meisten fehlt: Glaubwürdigkeit und Standhaftigkeit. „Wir haben gewonnen und ab heute gewinnt ihr mit uns“, ruft Esken den Delegierten zu. „Hört ihr die Signale? Die neue Zeit, sie ruft. Wir gehen nach vorne, wir kehren nicht mehr um, wir blicken auch nicht mehr zurück. Wir gehen nach vorne in die neue Zeit.“