Bereits vor einem Jahr hatten Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände einen gemeinsamen Prozess gestartet, um die Qualität der Kindertagesbetreuung weiter zu entwickeln – jetzt ist auch die Wirtschaft mit dabei. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft trafen sich am Donnerstag zu einer Konferenz in Berlin.
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Kinder experimentieren mit Wasser - Politik und Wirtschaft sind sich einig, dass frühe Bildung sich lohnt. (Foto: dpa)
In frühe Bildung investieren
Bereits vor einem Jahr hatten Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände einen gemeinsamen Prozess gestartet, um die Qualität der Kindertagesbetreuung weiter zu entwickeln – jetzt ist auch die Wirtschaft mit dabei. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft trafen sich am Donnerstag zu einer Konferenz in Berlin.
Frühe Bildung lohnt sich!
Schwesig: Weitere Anstrengungen notwendig
Und auch der Bund ist nicht untätig. Die Bundesregierung entlastet die Länder für diese Legislaturperiode um zusätzlich 6 Milliarden Euro, damit Länder und Kommunen mehr Geld in Bildung stecken können. „Auch der weitere Ausbau der Kitas und der Ganztagsbetreuung wird davon profitieren“, so Gabriel.
Dennoch wurde auf der Konferenz klar, dass weitere Anstrengungen für qualitativ hochwertige frühe Bildung und Betreuungsangebote notwendig sind. Das sei insbesondere angesichts der aktuellen Herausforderungen, Flüchtlingskinder zu integrieren, „unabdingbar“, betonte Familienministerin Schwesig.
Commerçon: Arbeitswelt muss familienfreundlicher werden
Auch der saarländische Bildungsminister Ulrich Commerçon (SPD) sieht in einer guten Kinderbetreuung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Man müsse in Deutschland darüber diskutieren, „wie die Arbeitswelt familienfreundlich und kindgerechter gestaltet werden und welchen Beitrag die Wirtschaft beisteuern kann“.